Vorankündigung BRETAGNE 2027 08.09.-15.09.2027
https://www.german-woodturners.de/viewtopic.php?t=24500
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Hier gibt es die fahrenden, musikalischen Beiträge. Es sind 37 Objekte eingestellt.
Es ist vorbei, die Preise sind verteilt. Vielleicht in zwei Jahren mit einem neuen Projekt./b]
https://www.german-woodturners.de/viewforum.php?f=145
Es ist vorbei, die Preise sind verteilt. Vielleicht in zwei Jahren mit einem neuen Projekt./b]
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Dosenserie furniert in Maser
-
Joh
- Beiträge: 5
- Registriert: Sonntag 27. September 2026, 19:19
- Name: Hannes
- Drechselbank: Otto Kleiner
Dosenserie furniert in Maser
Wie in meiner Vorstellung angekündigt, hier mein Beitrag zu den Dosen und der Fertigung.
https://german-woodturners.de/viewtopic.php?t=24568
In der Schreinerei waren furnierte Arbeiten eigentlich immer ein Qualitätsmerkmal.
Dies hat durch die Verwendung von fertig beschichteten oder furnierten Platten stark gelitten.
Furniere auszusuchen, eine Abwicklung zu schaffen, durchlaufende Furnierbilder findet man leider immer seltener.
In der Schreinerei bin ich nicht mehr, Furnierreste sind noch vorhanden,
und das Schneiden von Intarsien war immer ein Bestandteil in unserer Werkstatt.
Warum also nicht gedrechseltes furnieren, hier sind Strukturen möglich, die in Massivholz nicht zu machen sind.
Die Höhe der Seitenfläche 200mm, der Durchmesser 90mm.
Massivholz im nötigen Durchmesser war nicht vorhanden, so habe ich den Dosenkörper aus je sechs Segmenten verleimt und oben und unten einen Konus für Boden und Deckel eingeleimt.
Weil hier Maschinen- und Einstellarbeit nötig waren, sind es gleich fünf Rohlinge geworden.
Drei in Amerikanisch Kirschbaum (Cherry), und zwei in gedämpften Ahorn. Dies war gut trocken zur Verfügung.
Der Dosenkörper genau zylindrisch, so geht das Furnieren leichter,
aber der Deckel oben gewölbt, so dass hier das Furnier als Kugelsegment verleimt werden muss.
Verschluss bei allen, mit eingesetztem Bajonettring, der Ebenfalls mangels Holzstärke aus je sechs Segmenten verleimt ist.
Bei den Intarsien hab ich ein wenig experimentiert, auch was das vorhandene Furnier hergegeben hat.
Die Furniere sind Esche Maser, amerik. Nussbaum Maser, und bei zwei Furnieren bin ich mir nicht ganz sicher, was es ist.
Vielleicht weiß hier die drechselnde Gemeinde, was es sein könnte.
Für den rötlichen Maser spricht eine gedämpfte Platane. Auffallend sind die Markstahlen und kleinen Spiegel, die immer wieder zu sehen sind.
(Vavona- Amboina, oder Madrona- Maser ist es nicht, hier hab ich Vergleichsstücke).
Das zweite, mir noch unbekannte Holz ist der grünstichige Maser. Der ist relativ weich, homogen und leicht zu schneiden.
Eingefärbt ist er nicht, dazu ist die Färbung zu ungleichmäßig.
Dose 1
Roter Maser, Abwicklung mit vier Furnierblätter im Umfang, gestürzt..
. .
Dose 2
Maser in Ami-Nuss, Abwicklung mit sechs Streifen, gereiht. Deckel mit Ornament im roten Masser.
. .
Dose 3
Abwicklung mit einem einzigen Furnierblatt, Fuge geschweift, mit Einlage in Esche Maser, die dann im gewölbten Deckel weiter geht.
. .
Dose 4
Furnier in Ami-Nuss, Abwicklung mit vier Blatt, gestürzt. Intarsie mit dem grünlichen Masser, Getrennt über die Deckelfuge.
. .
Dose 5
Mantel in Esche Maser mit vier Blatt gestürzt, Intarsie in Mooreiche, geriegelt.
Beide Furniere über einen Millimeter dick, und die geriegelte Mooreiche extrem knorrig und widerspenstig.
Also mit dem Messer fast nicht mehr zu schneiden.
. .
Eigentlich wollte ich ja nur eine Dose machen…
... und wenn noch jemand etwas zu den Maserfurnieren weiß, die ich nicht kenne, wärs fein.
Beschreibung der Fertigung folgt
Einen schönen Gruß in die Runde,
Hannes
https://german-woodturners.de/viewtopic.php?t=24568
In der Schreinerei waren furnierte Arbeiten eigentlich immer ein Qualitätsmerkmal.
Dies hat durch die Verwendung von fertig beschichteten oder furnierten Platten stark gelitten.
Furniere auszusuchen, eine Abwicklung zu schaffen, durchlaufende Furnierbilder findet man leider immer seltener.
In der Schreinerei bin ich nicht mehr, Furnierreste sind noch vorhanden,
und das Schneiden von Intarsien war immer ein Bestandteil in unserer Werkstatt.
Warum also nicht gedrechseltes furnieren, hier sind Strukturen möglich, die in Massivholz nicht zu machen sind.
Die Höhe der Seitenfläche 200mm, der Durchmesser 90mm.
Massivholz im nötigen Durchmesser war nicht vorhanden, so habe ich den Dosenkörper aus je sechs Segmenten verleimt und oben und unten einen Konus für Boden und Deckel eingeleimt.
Weil hier Maschinen- und Einstellarbeit nötig waren, sind es gleich fünf Rohlinge geworden.
Drei in Amerikanisch Kirschbaum (Cherry), und zwei in gedämpften Ahorn. Dies war gut trocken zur Verfügung.
Der Dosenkörper genau zylindrisch, so geht das Furnieren leichter,
aber der Deckel oben gewölbt, so dass hier das Furnier als Kugelsegment verleimt werden muss.
Verschluss bei allen, mit eingesetztem Bajonettring, der Ebenfalls mangels Holzstärke aus je sechs Segmenten verleimt ist.
Bei den Intarsien hab ich ein wenig experimentiert, auch was das vorhandene Furnier hergegeben hat.
Die Furniere sind Esche Maser, amerik. Nussbaum Maser, und bei zwei Furnieren bin ich mir nicht ganz sicher, was es ist.
Vielleicht weiß hier die drechselnde Gemeinde, was es sein könnte.
Für den rötlichen Maser spricht eine gedämpfte Platane. Auffallend sind die Markstahlen und kleinen Spiegel, die immer wieder zu sehen sind.
(Vavona- Amboina, oder Madrona- Maser ist es nicht, hier hab ich Vergleichsstücke).
Das zweite, mir noch unbekannte Holz ist der grünstichige Maser. Der ist relativ weich, homogen und leicht zu schneiden.
Eingefärbt ist er nicht, dazu ist die Färbung zu ungleichmäßig.
Dose 1
Roter Maser, Abwicklung mit vier Furnierblätter im Umfang, gestürzt..
. .
Dose 2
Maser in Ami-Nuss, Abwicklung mit sechs Streifen, gereiht. Deckel mit Ornament im roten Masser.
. .
Dose 3
Abwicklung mit einem einzigen Furnierblatt, Fuge geschweift, mit Einlage in Esche Maser, die dann im gewölbten Deckel weiter geht.
. .
Dose 4
Furnier in Ami-Nuss, Abwicklung mit vier Blatt, gestürzt. Intarsie mit dem grünlichen Masser, Getrennt über die Deckelfuge.
. .
Dose 5
Mantel in Esche Maser mit vier Blatt gestürzt, Intarsie in Mooreiche, geriegelt.
Beide Furniere über einen Millimeter dick, und die geriegelte Mooreiche extrem knorrig und widerspenstig.
Also mit dem Messer fast nicht mehr zu schneiden.
. .
Eigentlich wollte ich ja nur eine Dose machen…
... und wenn noch jemand etwas zu den Maserfurnieren weiß, die ich nicht kenne, wärs fein.
Beschreibung der Fertigung folgt
Einen schönen Gruß in die Runde,
Hannes
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Joh
- Beiträge: 5
- Registriert: Sonntag 27. September 2026, 19:19
- Name: Hannes
- Drechselbank: Otto Kleiner
Re: Dosenserie furniert in Maser
Wie angekündigt,
hier nun der Fertigungsablauf der Dosen.
Dosenkörper aus je sechs Segmenten verleimt und oben und unten einen Konus für Boden und Deckel eingeleimt.
. Ausdrehen der beiden Vertiefungen für den Konus genau gleich,bei allen Dosen mit dem Support. Unterstützt mit der Lünette.
(die gekippte Drehbank ist nur auf dem Foto, dies ist beim drehen der Bilder entwischt) .
Nach dem Einleimen von Deckel und Bodenkonus werden die beiden Spannflächen für das Futter angedreht und dann der Deckel abgetrennt.
Nun wird kleiner Hilfsfalz eingedreht, so dass Dose und Deckel stramm zusammenhalten und beides genau zylindrisch überdreht.
Eine Korrektur von Deckel und Dosenkörper ist nach dem Furnieren nicht mehr möglich.
.
Zurichten des Furniermantels, hier bei dieser Dose aus einem Blatt mit dem angesetzten Streifen in Esche.
. .
Der Mantel wird mit einem aufgeschnittenem HT Rohr und Schlauchschellen furniert.
Zunächst sind nur 2/3 des Umfangs geleimt, dann die beiden Enden überlappt und der Stoß entlang der Fuge geschnitten.
Danach wird das letzte Drittel gespannt.
Zuerst der Dosenkörper, dann der danach ausgerichtete Deckel.
. Vorbereitung zum Leimen
.
Das Furnier wird etwas zurückstehend aufgeleimt, so dass später das Holz genau auf die Furnierkante abgedreht werden kann.
Es darf sich kein Verlust durch einen „Sägschnitt oder Einstich“ ergeben, sonst passt Furnierbild und vor allem die Intarsie nicht zusammen.
Nach dem Ausdrehen der Deckelinnenseite wird die Teilung für den Bajonettverschluss im Deckel gefräst.
Hier wird die 24er Teileinrichtung am Futter genutzt.
Gliederung in drei Segmente, es braucht also nur eine 1/3 Umdrehung zum Verschluss.
. .
Der Bajonetteinsatz im Unterteil der Dose ist separat eingesetzt, so kann er dem Deckel genau angepasst werden und vor allem kann er so fixiert werden, dass das Holzbild von Dose zu Deckel genau durchläuft.
. .
Hier werden in einer Schablone die drei Segmente an der Unterseite schräg gestochen,
damit der Deckel „anzieht“ und am richtigen Punkt dann fest sitzt.
. .
Nun wird der Dosenkörper fertig ausgehöhlt. Hier sind die beiden Wiedemann Haken im Einsatz. (gerade und gekröpft). .
Der Haken mit dem Haken!
Auch so was kommt vor, eine wunderschöne Spirale, aber glücklicherweise ohne weitere Folgen!
Nur eine neue Zentrierung der Dose war wieder nötig.
Bei dieser Serie wird ja oft umgespannt, der Rundlauf muss immer wieder neu ausgerichtet werden.
Auch wenn der Schwalbenschwanz für die Backen noch so genau passt, gibt es leicht Differenzen beim Ein-, und Ausspannen.
. .
Zentrierung.
Wenn die Handauflage knapp an das Drehteil herangesetzt wird, ohne sie festzuklemmen kann mit einer hellen Unterlage dem auf dem Bankbett mit dem Lichtspalt dazwischen gut auf das Zehntel ausgerichtet und zentriert werden.
Wenn die Bajonetteinsätze eingeleimt sind, und der Deckel mit der durchlaufenden Maserung angepasst ist, wird die obere Kappe sehr genau nach der Schablone rund gedreht, so dass beim späteren Furnieren die gedrehte Zulage genau passt.
. .
Das Furnier für die Kuppe des Dosendeckels wird über eine halbierte Innenform an der Kantenschleifmaschine gefügt, so entsteht automatisch die richtige Abwicklung, mit der leicht geschweiften Fuge, die sich dann schließt, wenn das Furnier in die Rundung gepresst wird.
. Die Intarsie in den Deckeln muss ebenfalls in der gewölbten Form geschnitten werden.
Also nicht auf dem flachen Schneidbrett, sondern in der „Schüssel“
. .
Das Leimen der Deckelkappe erfolgt auf der Drehbank. Das Furnier ist auf der Spindel in der Zulage fixiert, und die Dose sitzt zentrisch auf dem Reitstock.
. .
Wenn dann Dose und Deckel sauber zusammenpassen kann geschliffen werden.
. .
Leider unschöne Verfärbungen vom Leimdurchschlag und den Kleber der Tesabänder zur Fixierung.
Bei dem dünnen Furnier recht heikel, um nicht durchzuschliefen
(Die Stärke ist nur 0,6mm, …nach dünn kommt durch, und das wär fatal)
Lediglich die Esche mit der Mooreiche war stärker. Die Wellen der geriegelten Mooreiche sind zunächst sogar mit einer feinen Feile geglättet.
Geschliffen von 180 bis 320 und anschließend mit Adler Legno Hartwachsöl dreimal behandelt.
Innen bleibt die Dose roh.
Zum Schluss wird der Spannzapfen unten abgedreht und der Boden ebenfalls Oberflächen behandelt.
Für mich ein interessantes Projekt, für das doch einiges an Schablonen, Futter und Überlegungen notwendig waren.
Einen schönen Gruß,
Hannes
hier nun der Fertigungsablauf der Dosen.
Dosenkörper aus je sechs Segmenten verleimt und oben und unten einen Konus für Boden und Deckel eingeleimt.
. Ausdrehen der beiden Vertiefungen für den Konus genau gleich,bei allen Dosen mit dem Support. Unterstützt mit der Lünette.
(die gekippte Drehbank ist nur auf dem Foto, dies ist beim drehen der Bilder entwischt) .
Nach dem Einleimen von Deckel und Bodenkonus werden die beiden Spannflächen für das Futter angedreht und dann der Deckel abgetrennt.
Nun wird kleiner Hilfsfalz eingedreht, so dass Dose und Deckel stramm zusammenhalten und beides genau zylindrisch überdreht.
Eine Korrektur von Deckel und Dosenkörper ist nach dem Furnieren nicht mehr möglich.
.
Zurichten des Furniermantels, hier bei dieser Dose aus einem Blatt mit dem angesetzten Streifen in Esche.
. .
Der Mantel wird mit einem aufgeschnittenem HT Rohr und Schlauchschellen furniert.
Zunächst sind nur 2/3 des Umfangs geleimt, dann die beiden Enden überlappt und der Stoß entlang der Fuge geschnitten.
Danach wird das letzte Drittel gespannt.
Zuerst der Dosenkörper, dann der danach ausgerichtete Deckel.
. Vorbereitung zum Leimen
.
Das Furnier wird etwas zurückstehend aufgeleimt, so dass später das Holz genau auf die Furnierkante abgedreht werden kann.
Es darf sich kein Verlust durch einen „Sägschnitt oder Einstich“ ergeben, sonst passt Furnierbild und vor allem die Intarsie nicht zusammen.
Nach dem Ausdrehen der Deckelinnenseite wird die Teilung für den Bajonettverschluss im Deckel gefräst.
Hier wird die 24er Teileinrichtung am Futter genutzt.
Gliederung in drei Segmente, es braucht also nur eine 1/3 Umdrehung zum Verschluss.
. .
Der Bajonetteinsatz im Unterteil der Dose ist separat eingesetzt, so kann er dem Deckel genau angepasst werden und vor allem kann er so fixiert werden, dass das Holzbild von Dose zu Deckel genau durchläuft.
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Hier werden in einer Schablone die drei Segmente an der Unterseite schräg gestochen,
damit der Deckel „anzieht“ und am richtigen Punkt dann fest sitzt.
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Nun wird der Dosenkörper fertig ausgehöhlt. Hier sind die beiden Wiedemann Haken im Einsatz. (gerade und gekröpft). .
Der Haken mit dem Haken!
Auch so was kommt vor, eine wunderschöne Spirale, aber glücklicherweise ohne weitere Folgen!
Nur eine neue Zentrierung der Dose war wieder nötig.
Bei dieser Serie wird ja oft umgespannt, der Rundlauf muss immer wieder neu ausgerichtet werden.
Auch wenn der Schwalbenschwanz für die Backen noch so genau passt, gibt es leicht Differenzen beim Ein-, und Ausspannen.
. .
Zentrierung.
Wenn die Handauflage knapp an das Drehteil herangesetzt wird, ohne sie festzuklemmen kann mit einer hellen Unterlage dem auf dem Bankbett mit dem Lichtspalt dazwischen gut auf das Zehntel ausgerichtet und zentriert werden.
Wenn die Bajonetteinsätze eingeleimt sind, und der Deckel mit der durchlaufenden Maserung angepasst ist, wird die obere Kappe sehr genau nach der Schablone rund gedreht, so dass beim späteren Furnieren die gedrehte Zulage genau passt.
. .
Das Furnier für die Kuppe des Dosendeckels wird über eine halbierte Innenform an der Kantenschleifmaschine gefügt, so entsteht automatisch die richtige Abwicklung, mit der leicht geschweiften Fuge, die sich dann schließt, wenn das Furnier in die Rundung gepresst wird.
. Die Intarsie in den Deckeln muss ebenfalls in der gewölbten Form geschnitten werden.
Also nicht auf dem flachen Schneidbrett, sondern in der „Schüssel“
. .
Das Leimen der Deckelkappe erfolgt auf der Drehbank. Das Furnier ist auf der Spindel in der Zulage fixiert, und die Dose sitzt zentrisch auf dem Reitstock.
. .
Wenn dann Dose und Deckel sauber zusammenpassen kann geschliffen werden.
. .
Leider unschöne Verfärbungen vom Leimdurchschlag und den Kleber der Tesabänder zur Fixierung.
Bei dem dünnen Furnier recht heikel, um nicht durchzuschliefen
(Die Stärke ist nur 0,6mm, …nach dünn kommt durch, und das wär fatal)
Lediglich die Esche mit der Mooreiche war stärker. Die Wellen der geriegelten Mooreiche sind zunächst sogar mit einer feinen Feile geglättet.
Geschliffen von 180 bis 320 und anschließend mit Adler Legno Hartwachsöl dreimal behandelt.
Innen bleibt die Dose roh.
Zum Schluss wird der Spannzapfen unten abgedreht und der Boden ebenfalls Oberflächen behandelt.
Für mich ein interessantes Projekt, für das doch einiges an Schablonen, Futter und Überlegungen notwendig waren.
Einen schönen Gruß,
Hannes
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
- joschone
- Beiträge: 8486
- Registriert: Sonntag 18. November 2012, 11:50
- Name: Josef
- Drechselbank: Kreher/Wivamac/Jet
- Wohnort: Olpe/Unterneger
Re: Dosenserie furniert in Maser
Noch ein Verrückter mehr, hier im Forum!
Hannes, das ist absolut anerkennend und bewundernt gemein!

Ach ja, ich verspreche das ich das nicht nachmache!

Hannes, das ist absolut anerkennend und bewundernt gemein!
Ach ja, ich verspreche das ich das nicht nachmache!
Josef
der aus dem schönen Negertal grüßt!
der aus dem schönen Negertal grüßt!
- Burgberger
- Beiträge: 3125
- Registriert: Samstag 28. Juli 2018, 15:03
- Name: Dieter
- Drechselbank: Twister 180
- Wohnort: Burgberg
Re: Dosenserie furniert in Maser
Da bin ich voll beim Josef - ich bin jetzt sprachlos
- vielleicht verkaufe ich meine Werkstatt
Hannes so etwas habe ich bisher noch nicht gesehen.
Grüße Dieter
Grüße Dieter
Aus dem schönen Allgäu wünsche ich allen das Beste!
-
maserknollen
- Beiträge: 3804
- Registriert: Montag 6. April 2015, 20:29
- Name: Ludger Steven
- Zur Person: Vom Dachstuhl bis zum Einbaumöbel -- Holzhandwerk ist Passion
Und... ich komm von Hoff - Drechselbank: L/M/S Inchverseucht
- Wohnort: Steinhagen/in derPatthorst
Re: Dosenserie furniert in Maser
Da schlackern mir Augen und Hirn!
Das ist der Wahnsinn
Furnierarbeiten habe ich gemacht- geht heute zu 95% nur noch industriell.
Intarsienarbeiten - ok zum Schachbrett ( aber bitte ohne Buchstaben und Zahlen am Rand) hats noch gelangt.
Aber was Du uns hier zeigst, ist die ganz ganz hohe Kunst der Holzbearbeitung!!!
Ich bin total gefläscht und ehrfürchtig.
Ludger
Das ist der Wahnsinn
Furnierarbeiten habe ich gemacht- geht heute zu 95% nur noch industriell.
Intarsienarbeiten - ok zum Schachbrett ( aber bitte ohne Buchstaben und Zahlen am Rand) hats noch gelangt.
Aber was Du uns hier zeigst, ist die ganz ganz hohe Kunst der Holzbearbeitung!!!
Ich bin total gefläscht und ehrfürchtig.
Ludger
Roswitha, Ludger und's Hündchen grüßen aus der Patthorst
Der krumme Baum lebt sein Leben.
Der gerade Baum wird zum Brett.
( aus China)
Der krumme Baum lebt sein Leben.
Der gerade Baum wird zum Brett.
( aus China)
- dalbergia_63
- Beiträge: 918
- Registriert: Donnerstag 28. Mai 2020, 18:08
- Name: Heinz Fink
- Zur Person: Drechselnder Schreiner und Gestalter
- Drechselbank: Hapfo 3000
- Wohnort: Kornwestheim
Re: Dosenserie furniert in Maser
Lieber Hannes,
ich kenne den Werdegang Deiner Dosen ja schon - dennoch schließe ich mich den lobenden Worten der Kollegen vollumfänglich an.
Ich bin mir sicher, dass sich nur wenige Schreinerkollegen finden lassen, die diese handwerklichen (und gestalterischen) Fähigkeiten besitzen.
Zwei Handwerke vorbildlich verbunden!
Findet mit handwerklich-kollegialen Grüßen
Heinz
ich kenne den Werdegang Deiner Dosen ja schon - dennoch schließe ich mich den lobenden Worten der Kollegen vollumfänglich an.
Ich bin mir sicher, dass sich nur wenige Schreinerkollegen finden lassen, die diese handwerklichen (und gestalterischen) Fähigkeiten besitzen.
Zwei Handwerke vorbildlich verbunden!
Findet mit handwerklich-kollegialen Grüßen
Heinz
"To everything (turn, turn, turn)
There is a season (turn, turn, turn)
And a time to every purpose, under heaven"
Pete Seeger
... welch ein Lied für einen drechselnden Musiker!
There is a season (turn, turn, turn)
And a time to every purpose, under heaven"
Pete Seeger
... welch ein Lied für einen drechselnden Musiker!
- derhatunsnochgefehlt
- Beiträge: 223
- Registriert: Mittwoch 8. Januar 2025, 15:33
- Name: Volker Hennemann
- Zur Person: Wollte immer Schreiner werden aber das Leben hatte was anderes mit mir vor.
Schreinern und Drechseln ist aber mein Hobby und das wird ausgiebig gepflegt - Drechselbank: Hager HDE300
- Wohnort: Unterneukirchen
- Kontaktdaten:
Re: Dosenserie furniert in Maser
Hallo Hannes,
toll, toll und nochmal toll.
Absolute Spitzenklasse was du hier zeigst!
Danke für diesen spannenden und lesenswerten Bericht.
Herzliche Grüße
Volker
toll, toll und nochmal toll.
Absolute Spitzenklasse was du hier zeigst!
Danke für diesen spannenden und lesenswerten Bericht.
Herzliche Grüße
Volker
-
walter.mittwoch
- Beiträge: 351
- Registriert: Donnerstag 30. November 2023, 20:57
- Name: Walter
- Zur Person: Siehe meine Vorstellung:
viewtopic.php?t=21000 - Drechselbank: Eigenbau
Re: Dosenserie furniert in Maser
Hallo Hannes!
Ich verstehe ja nicht viel von Furnieren und Intarsien (das letzte Mal, dass ich das gemacht habe, war eine Schmuckschatulle in der Hauptschule - und das ist gut und gerne mehr als 55 Jahre her.
Aber alleine, was du da an Werkzeugen, Arbeitsvorgängen und Vorrichtungen (großteils wahrscheinlich selbst entwickelt und angefertigt) auspackst und einsetzt - grenzt schon an Genialität.
Ich bewundere deine Schaffenskraft!
fürs Zeigen!
Schöne Grüße
Walter
Ich verstehe ja nicht viel von Furnieren und Intarsien (das letzte Mal, dass ich das gemacht habe, war eine Schmuckschatulle in der Hauptschule - und das ist gut und gerne mehr als 55 Jahre her.
Aber alleine, was du da an Werkzeugen, Arbeitsvorgängen und Vorrichtungen (großteils wahrscheinlich selbst entwickelt und angefertigt) auspackst und einsetzt - grenzt schon an Genialität.
Ich bewundere deine Schaffenskraft!
Schöne Grüße
Walter
-
Colt 45
- Beiträge: 567
- Registriert: Donnerstag 19. Januar 2017, 20:28
- Name: Josef
- Drechselbank: Record Power Regent
- Wohnort: Dalheim
Re: Dosenserie furniert in Maser
Hallo Hannes,
vielen Dank für deinen Arbeitsbericht.
ich schließe mich meinen Vorrednern an,
die haben schon alles gesagt.Es ist eine spitzen mäßige
Arbeit.
Schöne Grüße aus Rheinhessen
Josef
vielen Dank für deinen Arbeitsbericht.
ich schließe mich meinen Vorrednern an,
die haben schon alles gesagt.Es ist eine spitzen mäßige
Arbeit.
Schöne Grüße aus Rheinhessen
Josef
