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Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 22:45
von finn2012
Guten Abend,
im Juli 2025 war ich mit Andreas und Josef bei Lutz in der Eifel. Dort habe ich 3 Bohlen Braunkernesche gekauft.
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Mit der Handkreissäge wurden zwei 100 mm Bohlen besäumt und aufgetrennt. Es waren insgesamt 3 Sägeschnitte pro Schnitt notwendig um die Bohle zu trennen. Da meine Handkreissäge keine 100 mm Schnitthöhe hat, musste einmal von der Rückseite gesägt werden.
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Um die Balken weiter bearbeiten zu können wurden sie auf 2 Seiten abgerichtet. Die 465 kg Eigengewicht der Hobelmaschine kamen mir hier zu Gute.
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Die Bohlen habe ich dann auf der Kreissäge mit mehreren Schnitten hochkant aufgetrennt. Hiervon habe ich leider keine Bilder gemacht. Am Ende hatte ich 6 Bretter mit ca. 45 mm Stärke. Ein 100 mm Stück habe ich für die Beine zurückbehalten.
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Anschließend wurden die 6 Bretter gehobelt. Hierbei verwandelt man viel Holz in Späne. Meine Presse und mein Kaminofen haben sich über die Späne gefreut.
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Jetzt kann man das Aussehen der späteren Tischplatte erahnen
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Da gerade die Astbereiche vom Hobeln noch sehr rau waren wurden die Bretter mit einem Zylinderschleifer geschliffen, den mir Andreas netterweise zu Verfügung gestellt hat. Da die Zuführ- und Abnahmetische nicht auf das Gewicht der Bretter ausgelegt waren, gab es gerade am Anfang und Ende deutliche Dickenunterschiede. Somit durchliefen die Bretter noch einmal den Dickenhobel. Die rauen Stellen müssen später von Hand geschliffen werden. Beim probeweise zusammenlegen der Bretter wurde deutlich, dass die Tische an meiner Hobelmaschine nicht mehr ganz in der Flucht sind. Der örtliche Schreiner hat die Fügestellen noch einmal abgerichtet. Das Einstellen der Tisch ist eine tagefüllende Aktion.
Nachdem klar war, wie die Bretter verleimt werden, wurden Dominolöcher gefräst. Zuerst wurden zwei 2er Packs verleimt, dann zwei 2er Packs miteinander und zuletzt ein 2er Pack mit dem 4er Pack.
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Eine Billigzwinge hat die Aktion leider nicht überlebt
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In einem nächsten Schritt wurde die Platte auf Länge gebracht.
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Es folgte ein erstes Schleifen der Platte. Das lose Material in den Astlöchern wurde entfernt.
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Teil 2 folgt
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 22:53
von finn2012
Teil 2
Die Löcher wurden mit schwarzem Kunststoff aufgefüllt.
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Die Platte sollte eine Schweizer Kante erhalten. Die Idee von Dominick Ricker (YouTube) hatte ich adaptiert um mit einer Vorrichtung und der Handkreissäge dies umzusetzen. Bei der Handkreissäge kann man auch das Sägeblatt im Winkel verstellen. In der Regel lässt sich die Säge dann aber nicht mehr so gut führen. Dominick Ricker hat sich eine schräge Vorrichtung gebaut, die den Winkel vorgibt. Die Säge bleibt somit auf 90 Grad eingestellt.
Die Platte habe ich hochkant in die Hobelbank eingespannt. Die Vorrichtung liegt davor. Die breitere Seite wird an die Tischplatte gespannt. Auf der schmalen Seite wird dann die Führungsschiene befestigt. Die Handkreissäge hat eine Schnitthöhe von 75 mm. Unter Berücksichtigung der Vorrichtung und der Führungsschiene ergab sich eine möglich Schnitthöhe von 62 mm bei einem 20 Grad Winkel.
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Um den Abstand der Vorrichtung an allen 4 Seiten wiederholgenau zu erhalten wurden die Anlegeklötze mit einer Schablone ausgerichtet.
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Die schräge Vorrichtung wurde jetzt an den Anlegeklötzen ausgerichtet und festgespannt.
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Mit einem verschiebbaren Winkel konnte man die Position des Sägeschnittes kontrollieren.
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Jetzt ging es ans sägen
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Ich hoffe die beiden nächsten Bilder machen das Vorgehen deutlich
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Mit dem Ergebnis der ersten Seite war ich zufrieden.
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Anschließend wurde die 2. Längsseite gesägt. Mit dem Winkel konnte man die korrekte Position der Vorrichtung gegenprüfen.
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Teil 3 folgt
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 22:59
von finn2012
Teil 3
Nach den beiden Längsseiten wurde die Vorrichtung in der Länge halbiert und die beiden Kopfseiten gesägt.
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Um die Tischplatte gegen zu starkes Verziehen zu schützen sollten Gratleisten eingesetzt werden. Die Nut hierfür wurde mit der Oberfräse und der passenden Schablone eingefräst.
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Die Platte bekam nach dem Schleifen eine erste Oberflächenbehandlung mit weiß pigmentiertem Öl.
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Bei der Form der Tischbeine war ich mir unsicher. Daher habe ich ein Probestück aus Fichte angefertigt. Die beiden inneren Flächen wurden konisch ausgeführt. Die Version mit allen 4 Seiten konisch gefiel mir nicht.
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Aus dem letzten verbliebenen Bohlenstück wurden jetzt die 4 Tischbeine gefertigt.
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Vor einiger Zeit hatte ich unseren Schreibtisch mit einem elektrisch höhenverstellbaren Untergestell versehen. Die originalen Tischbeine waren mit einer speziellen Halterung an der Platte befestigt. Diese wollte ich jetzt für diesen Tisch verwenden. Diese hat den Vorteil das jedes Bein einzeln an der Platte befestigt werden kann. Die Verschraubung sollte mit metrischen Schrauben ausgeführt werden. Ich gehe davon aus, das mein Sohn in seinem Leben noch einige Male umziehen wird. Daher sollte der Tisch einfach demontierbar sein.
Die Bilder zeigen die Halterung und die notwendigen Aussparrungen im Tischbein.
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Teil 4 folgt
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 23:07
von finn2012
Teil 4
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Um die Beine bohren zu können habe ich mir eine einfache Vorrichtung für die Standbohrmaschine gebaut. Die Beine waren so winklig ausgerichtet.
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Schwierig gestaltete sich die 2 Bohrung mit dem Forstnerbohrer. Je nach Maserung verlief diese sehr stark. Besser war die Nutzung eines 12 mm Fräsers. Diese Bohrung dient nur dazu Freiraum für die Schweißnaht zu schaffen.
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Es fehlt jetzt noch die Nut zur Ecke. Hierfür habe ich das Bein auf einen Winkeltisch auf meine Tischfräse gespannt.
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Jedes Bein sieht von dieser Seite anders aus, die Funktion erfüllen sie aber alle. Später wird man hiervon nichts sehen.
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Funktionstest
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Mit dieser Vorrichtung konnte jetzt die Schräge an den Beinen gesägt werden. Nach dem ersten Schnitt mussten die Beine 90 Grad um die eine Achse und 180 Grad um die 2. Achse gedreht werden.
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Schnitt 1
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Schnitt 2
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Teil 5 folgt
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 23:12
von finn2012
Teil 5
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Für eine Einschlagmutter musste am anderen Ende des Beines ein 10 mm Loch gebohrt werden. Es konnte wieder die Vorrichtung verwendet werden.
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Erste Stellprobe
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Der Halter wird mit 3 Schrauben am Bein befestigt. Diese mussten vorgebohrt werden.
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Jetzt konnten auch die Tischbeine geschliffen, gefast und ein erstes Mal geölt werden.
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Um die Tischplatte einfach lösen zu können, sollten metrische Schrauben verwendet werden können. Hierzu wurden 4 Modellaushebeplatten mit 8 er Gewinde pro Bein in die Tischplatte eingelassen. Hierfür mussten vier 40 mm Löcher 5 mm tief gebohrt werden.
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Teil 6 folgt
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 23:22
von finn2012
Teil 6
Die Flachsenkungen waren für 8 er Inbusschrauben mit flachem Kopf im Durchmesser zu klein. Daher mussten pro Halterung 4 Flachsenkungen aufgebohrt werden.
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Die Bohrung wurde mittels 6 er Bohrer ausgerichtet.
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Es folgten aufbohren mit 9 mm Bohrer, reduzieren der Geschwindigkeit, Senken mit Flachsenker, ansenken des großen Durchmessers, ansenken des kleinen Durchmessers, erhöhen der Geschwindigkeit, aufbohren auf 9,5 mm. Dies jetzt 16 mal wiederholen. Das Bohren der Löcher für die Modellaushebeplatten und das Einbringen der größeren Flachsenkungen hat mich ca. 4,5 Stunden gekostet.
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Fertige Flachsenkung
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Um den Tisch nivellieren zu können, sind 4 verstellbare Filzgleiter vorgesehen. Hierfür wurden 4 Einschlagmuttern eingebracht.
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Die Teile haben jetzt eine 2. Ölung mit Leinöl erhalten. Anschließend konnte ein erster testweiser Aufbau erfolgen.
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Die Nivellierfüße sind etwas zu hoch. Daher hatte sich der Hersteller unseres Bürotisches eine elegante Lösung einfallen lassen. Diese wollte ich hier jetzt adaptieren. Die alten Teile konnte ich nicht verwenden, da die Beine jetzt konisch waren. Über das Internet habe ich mir Aluminiumplattenmaterial AlMg3 in 10 mm Stärke besorgt. Auf einer kleinen Modellbausäge wurde das in Stücke von 44 x 44 mm gesägt.
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Mit einer Lochsäge wurde auf der Drechselbank ein 29 mm Loch gebohrt.
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Teil 7 folgt
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 23:27
von finn2012
Teil 7
Anschließend wurde die Bohrung mit dem Ausdrehkopf auf das finale Maß gebracht. Mit den mir vorliegenden Drehmeiseln mit Wendescheidplatte funktionierte es nicht. Hier muss ich meinen Fachberater in LA mal zu Rate ziehen.
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Jetzt mussten noch 4 Löcher zum Befestigen am Bein gebohrt werden. Hierfür wurden die Platten über den Innendurchmesser auf den Teilapparat gespannt. Die Platte wurde mittels Zentrierspitze ausgerichtet. Anschließend konnte gebohrt werden, der Teilapparat um 90 Grad gedreht und wieder gebohrt werden. Nach dem Bohren der 4 Löcher wiederholte sich der Vorgang mit dem Senker.
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Den Feinschliff haben die 4 Platten auf dem Nasschleifer bekommen. Links vor dem Schleifen, rechts fertig geschliffen und entgratet.
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Die verstellbaren Filzgleiter waren vom Durchmesser leider zu groß. Von daher mussten sie auch abgedreht werden
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So sieht es besser aus
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Der fertige Tisch bei uns im Esszimmer. Gestern habe ich den Tisch zu meinem Sohn gebracht.
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Ich hoffe der Bericht hat euch nicht erschlagen und auf eure Rückmeldung bin ich gespannt
Viele Grüße
Uli
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 05:40
von c.w.
Wow, tolle Arbeit
Danke für deinen ausführlichen Bericht

Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 05:41
von Erick
Hallo Uli
Danke für diesen ausführlichen Bericht. Habe mit Interesse verfolg wie der Tisch entstanden ist. Tolle Arbeit, toller Tisch, mein Kompliment dazu.
Wünsche ein schönes Wochenende.
Erick
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 05:44
von Rainer Bucken
Hallo Uli,
vielen Dank für den Bericht! Der Tisch gefällt mir sehr gut und man kann den Arbeitsaufwand erahnen. Hast Du die Arbeitsstunden mal überschlagen?
Der Tisch hat es auf jeden Fall verdient viele Jahrzehnte genutzt zu werden.
Auch in der Erstellung des Berichts steckt ein erheblicher Arbeitsaufwand!
Herzliche Grüße,
Rainer
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 06:38
von Fischhuber Hans
c.w. hat geschrieben: ↑Samstag 30. Mai 2026, 05:40
Wow, tolle Arbeit
Danke für deinen ausführlichen Bericht
Das sehe ich auch so.
Nur der schwarze Kunststoff stört mich ein wenig.
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 06:47
von Rustikus
Hallo Uli,
da ist dir ein Tisch gelungen, an dem sich noch deine Urenkel erfreuen werden, eine Mischung aus schlichter Schönheit und Stabilität. Und dazu noch, wenn nötig, einfach auseinander zu bauen.
Wir haben die Freude, in deinem interessanten, ausführlichen und reich bebilderten Bericht seine Entstehung verfolgen zu können, herzlichen Dank dafür.
Freundl. Grüße,
Bernhard
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 07:10
von GärtnermeisterD
Moin Uli!
Also, der Tisch ist große Klasse
Schlicht gehalten und doch echt elegant. Da ich als Gärtner so gar keine Ahnung von Möbelbau habe, war ich immer über die Preise die verlangt werden, entsetzt.
Durch deinen tollen, ausführlichen Bericht kann ich jetzt nachvollziehen, was da an handwerklicher Arbeit drinsteckt.
Hut ab!

für deine Mühe mit dem Marathonbericht!
Sehr lesenswert, und ich hoffe, das auch deine Enkel noch an diesem Tisch sitzen werden...
Liebe Grüße aus Langenberg, Daniel
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 07:40
von maserknollen
Uli..
...
....
..... Schnappatmung
Ich bin begeistert!!!
Das kann dabei herauskommen, wenn die Möglichkeiten sowohl in der Holz- als auch in der Metallbearbeitung miteinander kombiniert werden.
Einfach KLASSE
Den ein oder anderen Arbeitsgang hätte ich als Vollblutholzwurm anders lösen können, aber das ist wieder den technischen Möglichkeiten geschuldet. Dafür hätte ich mir bei der Bearbeitung der Tischbeinverankerungen und der unteren elegant kaschierten Stellfüsse meine kurzen,dicken aber noch ganzen Finger gebrochen
Ein rundum gelungenes Werk!
Nur einen kleinen Kritikpunkt hätte ich: der rechtwinklige Rand an deiner wunderbar beschriebenen und bearbeiteten " Schweizer Kante " ( die herzustellen ohne moderne CNC Technik eine echte Herausforderung ist)
hätte für meinen Geschmack noch etwas geringer sein können. Aber ich denke, das ist der begrenzten Schnitttiefe der Säge geschuldet.
Dein gesamter Arbeitsbericht, die hervorragenden Bilder und das Endergebnis sowieso beleben dieses Forum und spornen andere vielleicht auch mal an, aus IHREM Nähkästchen zu plaudern.
Liebe Leute, hier kann Jede- Jeder gern zeigen, was Ihr-Ihm außer dem Schaffen an der Drechselbank noch so durch die Hände geht.
Wir Rundmacher sind doch eigentlich alle vielseitig interessiert
L.
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 08:19
von Derfla
Guten Morgen,Uli,
.. das war Vollwertkost am frühen Samstag Morgen. Und deine Arbeit hin zum traumhaft schönen Eschentisch ist jede Minute des „Lesens“ in den vielen Fotos und in den erklärenden Texten Wert.
Danken möchte ich dir insbesondere für die unendliche Anzahl der eingestellten Fotos. Da kann man echt gut nachvollziehen, wie du es mit deinen Mitteln geschafft hast, solch einen feinen und technisch hoch interessant konstruierten Tisch zu bauen!
Großes Kompliment!!!
..Alfred
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 09:47
von Mr. Wood
Moin Uli,
Als erstes einmal danke für den tollen und ausführlichen Bericht.
Ich bin begeistert wie du mit deinen Mitteln einen so tollen Tisch gebaut hast.
Ich wünsche dir viele schöne Stunden mit der Familie und den Freunden an dem schönen Tisch.

Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 11:20
von Jürgen Wirtz
Hallo Ulli
Danke für diesen lehrreichen und ausführlichen Bericht .
Da steckt viel Arbeit drin natürlich auch Gehirnschmalz , es hat großen Spaß gemacht es zu lesen .
LG Jürgen
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 12:07
von joschone
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 12:16
von Josch
So sehe ich das auch. Vielen Dank für den Bericht.

Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 15:39
von Colt 45
Hallo Ulli,
es ist eigentlich schon alles gesagt.
Es ist ein sehr eleganter, schöner Tisch geworden.
Deine Arbeit gefällt mir sehr gut.
Schöne Grüße aus Rheinhessen
Josef
Re: Tisch aus Braunkernesche aus der Eifel
Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 18:45
von Faulenzer
Uli,

für den wunderbaren Bericht. Immer schön verschiedene Gewerke an einem Projekt zu sehen.
Man kann nicht genug Maschinen haben
Hättest du nicht die verstellbaren Füße etwas in die Beine versenken können? Erst mit Forstner
ein Sackloch bohren und darin die Einschlagmuttern einbringen.
Dann noch eine Frage als Laie an Alle, wird sich die Tischplatte ohne Unterzüge nicht mit der Zeit durchbiegen?