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Re: Das letzte Gefäß ⚱️ K- ein Tabuthema!?
Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2026, 08:41
von bernie
Faulenzer hat geschrieben: ↑Dienstag 12. Mai 2026, 16:07
Ich freue mich auf den Bericht.
Meine für mich ist schon vorgedrechselt, aus einem Stück Eiche.
Hallo Frank,
meine Nachbarin ist im November gestorben und wollte auch eine Urne von mir haben.Da sich die Kinder aber für einen Ruheforst entschieden haben,da wäre die Urne aus Eiche gar nicht erlaubt gewesen.Es muß ein Holz aus schnell verotteten Material bestehen also Weichholz.Und je nach Boden ob Lehm oder Ton bist du noch in 100 Jahren dort.
Re: Das letzte Gefäß ⚱️ K- ein Tabuthema!?
Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2026, 14:06
von Derfla
Hallo, zusammen,
.. wenn man sich die überwiegende Haarfarbe bei Drechseltreffen so anschaut, kann ich gut nachvollziehen, dass nicht nur ich an ein bis zwei Urnen interessiert bin….. von daher, danke, Ludger, dass du uns einen Weg dahin zeigst. In Warendorf sprachen wir auch über die zugelassenen Kapseln für innen drin. Ich habe eine Adresse gefunden, bei der auch „Nicht-Bestatter“‚Kapseln kaufen können….. übrigens auch nicht gerade günstig…
Beste Grüße
Alfred
https://www.urnengeschaft.de/aschekapsel.html
Re: Das letzte Gefäß ⚱️ K- ein Tabuthema!?
Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2026, 14:20
von T.G.
Hallo
Ich habe mir einmal eine Aschekapsel von einem Bestatter ausgeliehen. So konnte ich die innere Größe ausprobieren und nicht nur messen...
Danke Ludger,auch ich werde deinen Bericht weiter schauen.
MfG
Thomas
Re: Das letzte Gefäß ⚱️ K- ein Tabuthema!?
Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2026, 14:30
von ilU
Moin,
Für jeden der eine Urne bauen möchte sollte sich mit dem lokalen Friedhofsamt und dem Bestatter, wo sie begraben oder stehen soll, vorher in Verbindung setzen.
Nicht jede Verwaltung gestattet jedes Holz und auch der Holzleim ist spezifiziert.
Einige gestatten zB nur heimisches Holz, lizenziertes Tropenholz mit schöner Maserung kann Probleme machen bei den Amtsschimmeln hier in Deutschland.....
Re: Das letzte Gefäß ⚱️ K- ein Tabuthema!?
Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2026, 21:12
von kerouer
Hallo,
In Frankreich, es ist einfacher.
Es gibt Kapsel aber mann kann auch die Asche in einen Asche_sack füllen lasse.
Nur die Fassung soll 3 oder 4 Liter sein.
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Grüße
Pascal
Re: Das letzte Gefäß ⚱️ K- ein Tabuthema!?
Verfasst: Donnerstag 14. Mai 2026, 03:59
von JaBa
Hallo zusammen,
es ist ein spannendes Thema und freue mich auf den Bericht von Ludger.
Ich habe auch schon zwei Urnen gedrechselt und musste mich genau mit den vorgenannten Themen wie Größe, Holzart und Abmessungen der Aschekaspel auseinandersetzen. Ob ein Aschesack verwendet werden kann, muss man ggf. mit dem Bestattungsunternehmen bzw. Krematorium klären, weil dort ja die Asche abgefüllt wird.
Meine Urnen waren aus Eiche und Pflaumenholz und hatten einen verleimten 8-eckigen Grundkörper.
Es ist schon etwas besonderes, wenn man eine Urne für jemanden drechseln darf, den man kennt oder befreundet ist..
Gruß Jan
Re: Das letzte Gefäß ⚱️ K- ein Tabuthema!?
Verfasst: Donnerstag 14. Mai 2026, 06:36
von Leo
Urnen ist ein Schwieriges Thema für mein Freund hab ich eine Urne aus Eibe angefertigt,er wußte das Ende ist in Sicht.
Es ist besser man fragt beim Bestatter nach, jeder hat andere Masse.
Natürlich wollen die Bestatter ihre eigene Urnen verkaufen.
Gruß Leo aus
Schale
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Donnerstag 14. Mai 2026, 10:03
von Faulenzer
Ich drechsel gerade für einen Freund dessen Mutter verstorben ist eine Urne.
Dazu habe ich mit dem Bestatter telefoniert.
Es wird ein Aschebeutel verwendet, dadurch kann die Urne kleiner werden.
Der Deckel sollte bei der Bestattung nicht runter fallen, eine tiefere Falz reicht aus.
Oder zwei Holzdübel in das Unterteil stecken und in der Deckelfalz dafür Löcher vorsehen.
Er benötigt je eine Kordel rechts und links mit je einem Meter Länge. Oder eine zwei Meter
lange als Schlaufe. Diese sollten verrottungsfähig sein, er kontrolliert das aber nicht.
Ich habe mal runde Schnürsenkel genommen.
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Dienstag 19. Mai 2026, 07:08
von maserknollen
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Hallo
Ich war ja gestern beim hiesigen Bestatter im Dorf.
Er hat mir freundlicherweise diese Aschekapsel fürs "Wiederkommen"

überlassen.
Wir unterhielten uns über die "Ruhestättenverordnungen"
Demnach ist es grundsätzlich erlaubt, selbstgefertigte Urnen zu benutzen. Auch die Verleimung mit normalen Weissleim ( ohne Wasserwiderstandfähigkeitsstufe D3 oder D4) stellt kein Problem dar. Kein Sarg für Erdbestattungen ist nicht verleimt und oberflächenbehandelt. Es ist meistens die Anstellerei der Bestatterkollegen und der Monopolisten wie Friedwald oder Trauerwaldoase
und wie sie heißen, die lieber ihre eigenen Produkte verkaufen wollen. Wobei Letztere aufgrund des Forstrechtes, welches bei Ihnen zu beachten ist, verstärkt darauf zu achten haben, was sie in den Waldboden einbringen. Allerdings , so meinte er: „ bis zu 20 Bohrlöcher um eine einzige Eiche herum, das kann ökologisch erst recht nicht gut sein". Nichts desto Trotz. Es bleibt dabei- immer vorher mal eben Rücksprache halten mit dem Bestattungsinstitut eures Vertrauens.
L.
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2026, 18:35
von knut
Hallo Drechsler-KollegInnen,
zur Ergänzung der "Vorschriften":
- beim Friedhof nachfragen, welches Material sie zulassen;
-- bei uns dürfen nur schnell verrottende Nadelhölzer, ggf. auch BIrke als Urne verwendet werden
- Abmessungen ebenso erfragen:
-- der maximale Außen-Dm muss kleiner sein, als der vom Friedhof verwendetet Erdbohrer-Dm
-- der Innen-Dm richtet sich nach den Maßen der reinzulegenden Aschekapsel (Metall) --> Bestatter oder beim Krematorium fragen, was sie nutzen
- manche Waldruhestätten- / Friedwald-Besitzer erlauben nur die Bestattung des puren Leinensäckchens mit der Asche, ohne Urne
Mit freundlichem Gruß
Knut
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2026, 08:10
von Fischhuber Hans
knut hat geschrieben: ↑Mittwoch 20. Mai 2026, 18:35
Hallo Drechsler-KollegInnen,
zur Ergänzung der "Vorschriften":
- beim Friedhof nachfragen, welches Material sie zulassen;
-- bei uns dürfen nur schnell verrottende Nadelhölzer, ggf. auch BIrke als Urne verwendet werden
Mit freundlichem Gruß
Knut
Irgendwie verstehe ich das nicht, das Holz muß schnell verrotten, aber die Asche ist in einer Metallkapsel.
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2026, 17:11
von joschone
Fischhuber Hans hat geschrieben: ↑Donnerstag 21. Mai 2026, 08:10
knut hat geschrieben: ↑Mittwoch 20. Mai 2026, 18:35
Hallo Drechsler-KollegInnen,
zur Ergänzung der "Vorschriften":
- beim Friedhof nachfragen, welches Material sie zulassen;
-- bei uns dürfen nur schnell verrottende Nadelhölzer, ggf. auch BIrke als Urne verwendet werden
Mit freundlichem Gruß
Knut
Irgendwie verstehe ich das nicht, das Holz muß schnell verrotten, aber die Asche ist in einer Metallkapsel.
Nein Hans, die Asche ist nicht in einer Metallkapsel, sieht nur so aus!
Ist aus einem schnell verrottbaren Material!
Man muß nicht alles glauben was geschrieben wird!

Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2026, 17:15
von maserknollen
joschone hat geschrieben: ↑Donnerstag 21. Mai 2026, 17:11
Fischhuber Hans hat geschrieben: ↑Donnerstag 21. Mai 2026, 08:10
knut hat geschrieben: ↑Mittwoch 20. Mai 2026, 18:35
Hallo Drechsler-KollegInnen,
zur Ergänzung der "Vorschriften":
- beim Friedhof nachfragen, welches Material sie zulassen;
-- bei uns dürfen nur schnell verrottende Nadelhölzer, ggf. auch BIrke als Urne verwendet werden
Mit freundlichem Gruß
Knut
Irgendwie verstehe ich das nicht, das Holz muß schnell verrotten, aber die Asche ist in einer Metallkapsel.
Nein Hans, die Asche ist nicht in einer Metallkapsel, sieht nur so aus!
Ist aus einem schnell verrottbaren Material!
Man muß nicht alles glauben was geschrieben wird!
Nur der Deckel der Aschekapsel ist aus einem dünnen Aluminium. Hier werden vom Krematorium entsprechende Daten der- des Verstorbenen eingeprägt.
L.
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Montag 25. Mai 2026, 15:32
von klausp
Hallo zusammen ,
da muss ich mal widersprechen , bei uns gibt es auch
diese schwarze Aschekapseln und diese sind aus Metall.
Sie sind rundum Magnetisch.
Ich habe eine bei mir in der Werkstatt.
gruss
Klaus-Peter
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Montag 25. Mai 2026, 17:35
von maserknollen
klausp hat geschrieben: ↑Montag 25. Mai 2026, 15:32
Hallo zusammen ,
da muss ich mal widersprechen , bei uns gibt es auch
diese schwarze Aschekapseln und diese sind aus Metall.
Sie sind rundum Magnetisch.
Ich habe eine bei mir in der Werkstatt.
gruss
Klaus-Peter
Jetzt hast Du mich aber stutzig gemacht! Habe gerade auch mal einen Magneten an meine schwarze Kapsel gehalten. Aua, jetzt habe ich einen blauen Zeh
Nein, das jetzt nicht- ich konnte keinerlei Magnetismus feststellen. Wer weiß, vielleicht machen andere Hersteller ja sowas wie Stahlwolle oä. als Bewehrung rein, was ja auch biologisch abbaubar wäre.
Keine Ahnung!
L.
Re: Plauderei zum Thema Urne
Verfasst: Dienstag 26. Mai 2026, 06:19
von Fischhuber Hans
Ich kann mir gut vorstellen das es metallene Urnen gibt.
Bei uns werden ganz selten Urnen beerdigt, sondern in Urnennischen in verschiedenster Ausführungen aufgestellt.
Auch zu Hause werden sie ausgestellt.