Forumsaufgabe 2026 "Fahrende Musik"
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Meine diesjährige Odyssee

Einfach plaudern über dies und das und jenes.......
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Fischhuber Hans
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Name: Hans Fischhuber
Zur Person: Ich bin durch einen Unfall, seit dem ich einen inkompletten Querschnitt ab 4.Halswirbel habe, zum Drechseln gekommen.
Ich habe das österreichische Drechslerforum mitbegründet und das Forumstreffen ins Leben gerufen.
Ich lebe nach dem Motto: wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
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Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von Fischhuber Hans »

Servus Drechselkollegen

Ich hab schon ein halbes Jahr nicht gedrechselt. 😥😥😥😥
Da ich einen inkompletten Querschnitt ab den vierten Halswirbel habe wissen die meisten.
Mitte Februar konnte ich über Nacht plötzlich nicht mehr stehen und gehen und Schmerzen im Hals- Schulterbereich.
Mit der Rettung ins Krankenhaus Amstetten, dort wollten sie mich zuerst nicht aufnehmen, aber da ich auf ein MRT bestand wurde ich aufgenommen. Da ich schon zweimal eine Harnwegsinfektion hatte, wurde ich gegen den Virus behandelt.
Dreimal Täglich Antibiotika, dessen Wirkstoff, wie sich später herausstellte, nie bekommen hätte dürfen, statt 500mg 750mg.
Nach einer Woche wieder zu Hause wurde es nicht besser. Nach vier Tagen wieder in das besagte Krankenhaus und wurde nach einer Infiltration und intravenös verabreichtes Schmerzmittel wieder nach Hause gebracht.
Anschließend einen Termin mit meiner Neurologin vereinbart und auf deren Empfehlung um einen Rehatermin angesucht. Der Termin sollte schon am 6.5.sein.

Mir ging es immer schlechter und am 3.5. wurde ich in die Uro nach St.Pölten eingewiesen. Nach vorläufiger Untersuchung wurde ich ins Krankenhaus Melk überwiesen und die drehten das Innerste nach Außen um, danach stellte sich heraus das ich eine hohe Vitamin und Medikamentenvergiftung hatte. Die Reha mußten wir natürlich verschieben. Nach einer Woche konnte ich entlassen werden und der neue Rehatermin sollte schon am Freitag den 5.6. sein.

Doch am 1.6. bekam ich Fieber und wurde wieder ins Krankenhaus Melk eingeliefert, diesmal war es eine richtige Harnwegsinfektion. Behandelt wurde ich intravenös mit dem richtigen Antibiotika und gleichzeitig fing das hinzittern um den Rehatermin an. Meine Frau konnte den Termin noch bis Montag hinauszögern, dann sind die Beeten weg.
Da am Freitag der Entzündungswert so gering war, das ich auf Pulverlform umgestellt werden konnte, wurde ich Abends entlassen.

Am Montag die ersehnte vierwöchige Reha mit meiner Frau als Begleitung angetreten. Ich hab gekämpft und täglich 110 Prozent gegeben.Der Fortschritt ist merklich besser geworden. Ich bin sogar über 100m mit Krücken gegangen. Am Montag Vormittag sind wir voller Freude nach Hause gekommen.

Doch gestern Vormittag bekam ich wieder Fieber und nun liege ich wieder mit einer Harnwegsinfektion für eine Woche im Krankenhaus Melk und bekomme täglich 3 Dosen Antibiotika intravenös.
ICH BIN AM VERZWEIFELN. :-) :kloppe: :-) :kloppe: :-) :kloppe:

Dazu muß ich noch erwähnen das ich ca 3.5 Jahre einen SBK (Bauchkatheter) habe.
Wahrscheinlich lass ich mir eine leichte Dosis Antibiotika als Dauermedikament verschreiben.

DENN EBBS LASS ICH MIR NICHT NEHMEN!
Mit Drechslergruß Hans

Mein Motto: wer kämpft kann verlieren, wer nicht Kämpft hat schon verloren!
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Burgberger
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von Burgberger »

Griaß di Hans,
Uff, da hast du ja ganz schön was durchgemacht. Ich wünsche dir gute Besserung und natürlich vor allem, daß dein Plan mit Ebbs klappt.
Halt die Ohren steif und lass dir Ebbs nicht nehmen.
Liebe Grüße Dieter
Aus dem schönen Allgäu wünsche ich allen das Beste!
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von Faulenzer »

Hans,

gute Besserung und alle Daumen gedrückt dass es mit Ebbs klappt :prost: :.:
Gruß Frank

Halbbretonischer Wusel
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küppi
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von küppi »

Lieber Hans,
ohne viel Worte von Hans zu Hans:
Weiterhin viel Kraft und gute Genesung. Du hast ein Ziel.

Viele Grüße
Hans
Leo
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von Leo »

Ich kann dich sehr gut verstehen, fünf Wochen war ich in Reha Neurologie, da haben die mich vollgestopft mit Medikamenten.
10 Ärzte 12 Meinungen, was hat es gebracht nichts.
Eine Aussage, damit müssen
sie leben eine Nervenkrankheit ist nicht heilbar, danke.
Ich wünsche dir alles gute und Kopf hoch.
Gruß aus Schale Leo

.
maserknollen
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von maserknollen »

Hallo Hans
Auch ich wünsche Dir alles erdenklich Gute .
Auf dass es wieder bergauf geht. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns in Ebbs persönlich kennenlernen!
L.
Roswitha, Ludger und's Hündchen grüßen aus der Patthorst

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Maggus
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von Maggus »

Denk an Deine Signatur:
Mein Motto: wer kämpft kann verlieren, wer nicht Kämpft hat schon verloren!

und dann auf nach Ebbs!
Möge die Zeit bis dahin von wenig Rückschlägen und täglicher Besserung geprägt sein.

Gruß,
Markus
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Jens
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von Jens »

Moin Hans,

Gute Besserung wünsche auch ich dir und das dein Ziel, nach Ebbs zu fahren, dir gelingt.

Ich drücke dir die Daumen, viele Grüße aus Lengerich
Jens
Heiterkeit entlastet das Herz. (Hippokrates)
Fischhuber Hans
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von Fischhuber Hans »

Leo hat geschrieben: Donnerstag 9. Juli 2026, 18:24 Ich kann dich sehr gut verstehen, fünf Wochen war ich in Reha Neurologie, da haben die mich vollgestopft mit Medikamenten.
10 Ärzte 12 Meinungen, was hat es gebracht nichts.
Eine Aussage, damit müssen
sie leben eine Nervenkrankheit ist nicht heilbar, danke.
Ich wünsche dir alles gute und Kopf hoch.
Gruß aus Schale Leo

.

Servus Leo

Bei dieser Reha ist alles was man an Hilfsmitteln braucht, einschließlich Medikamente mitzubringen.
Das ist eine Reha der PVA, Pensionsversicherungsanstalt.
Dann gibt es noch die Reha der AUVA, allgemeine Unfallverhütungsanstalt, die greifen härter durch, da besteht eine Einheit 50 statt 30 min. Die wollen dich wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern.
Mit Drechslergruß Hans

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largo
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Re: Meine diesjährige Odyssee

Beitrag von largo »

Auch von mir eine gute und schnelle Besserung.

AUs fachlicher Sicht würde ich Dir allerdings abraten, eine niedrigdosierte prophylaktische Antibiotikatherapie zu machen, denn mit den Viechern, die Deine Harnwegsinfektionen ist es so, dass sie sich dadurch nur dran gewöhnen, wenn Du ihnen immer ein bisschen an den Daumenschrauben drehst. Sie gehen davon nicht, sondern entwickeln eher ein Hornhaut / Resistenz.

Vielleicht sollte man sich eher mal den Katheter anschauen, ob mit dem alles passt - Du hast damit natürlich eine Eintrittspforte für alle möglichen Erreger und eine Autobahn direkt dorthin, wo sie nicht hingehören.

Alles gute und viel Spaß in Ebbs!
Grüße aus dem (württembergischen) Allgäu
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