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Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Donnerstag 28. Mai 2026, 18:53
von dalbergia_63
Liebe ForumskollegInnen,

für den Holzsplitter der Juniausgabe des BM - den Ihr wie immer ganz exklusiv vor Erscheinen des Heftes erhaltet - habe ich einen ganz besonderen Holzhandwerker besucht.

Cornelius Mänz aus Reutlingen, eigentlich studierter Textildesigner, fertigt seit gut 25 Jahren sogenannte Freehand-Pfeifen aus edlem Bruyèreholz, Ebonit, Horn und anderen Materialien, welche die Herzen von Pfeifenrauchern in aller Welt höher schlagen lassen ...

Aber kommt doch selber mit und werft einen Blick in die Werkstatt von Cornelius...

06_2026_Pfeifenmacher_Cornelius_Mänz.pdf

Habt wie immer viel Spaß beim Lesen und Stöbern

wünscht Euch mit handwerklich-kollegialen Grüßen

Heinz

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Donnerstag 28. Mai 2026, 19:11
von Derfla
Hallo, Heinz,
.. obwohl selbst überzeugter Nichtraucher kann ich mich dem Reiz der (in meinen Augen) wunderschönen Pfeifen nicht entziehen. Dein Bericht ist wieder einmal eine Fortbildungseinheit für den interessierten Holzhandwerker. Insbesondere habe ich den Abschnitt „Oberflächenbehandlung“ mit Spannung verfolgt, denn das Erzielen beständiger, abriebfester und optisch gleich bleibender Oberflächen ist ja auch für uns Drechsler ein zentraler Aspekt. Persönlich hatte ich mich auch schon mit „Le Tonkinois“ befasst, aber eher im Außenbereich. Dass dieses robuste „Öl“ bei der Pfeife eine Rolle spielen kann, lässt mich nun noch einmal neu denken.
Danke für diesen „klasse Bericht“!!
Alfred

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 10:04
von Josch
Heinz, wieder ein wohlgeformter Kurzeinblick in eine kunstvolle Arbeit. Die BM Leser werden sich freuen.

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 11:46
von jesse
Hallo Heinz,

Spannend zu lesen.

Danke für den Artikel

Gruß Jens

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 18:24
von maserknollen
Heinz
Danke für den hochinteressanten Werkbericht.
Was mich aber nicht dazu bewegen wird, das Rauchen wieder anzufangen.
Mir hat mal jemand gesagt, eine Tabakpfeife sei ein probates Mittel, um sich das Rauchen abzugewöhnen.
Man hat immer etwas im Mundwinkel bzw. In der Hand, nur den Tabak sollte man weglassen. Die innere Unruhe durch den Entzug wird damit unterdrückt. Ich habs nicht ausprobiert, bin trotzdem seit 23 Jahren davon ab.
L.

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Samstag 30. Mai 2026, 23:38
von Palmendrechsler
Lieber Heinz,
Wieder ein sehr interessanter Bericht, den ich mit Interesse und neuen Erfahrungen gerne gelesen habe.
Liebe Grüße Helmut

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Montag 1. Juni 2026, 23:55
von knut
Lieber Heinz,

wieder ein hoch interessanter Artikel.
Ich habe noch nie geraucht, bleibe aber bis heute vor jedem Schaufenster stehen, wenn dort Tabakspfeifen ausgestellt sind.
Wunderbare Hölzer, maximal zum "Leuchten" gebracht und handwerklich eine Fleißarbeit.

Danke und beste Grüße
Knut

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Dienstag 2. Juni 2026, 17:13
von Faulenzer
Wieder ein lesenswerter Bericht :Pokal:

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Dienstag 2. Juni 2026, 19:16
von Burgberger
Griaß di Heinz,
:danke: für den wieder sehr interessanten Artikel. Früher war ich begeisterter Pfeifenraucher - da hab ich noch nicht gedrechselt sonst hätte ich mir sicher mal eine selbst gemacht. Heute könnte ich vielleicht eine herstellen, rauche aber nicht mehr und mags auch nicht wieder anfangen.
Liebe Grüße Dieter

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Dienstag 2. Juni 2026, 19:40
von chrillu
Servus

mir geht es ähnlich
Von jeder Reise hab ich eine neue Pfeife mitgebracht
Seit einigen Jahren kaufe ich so alle 2 Jahre eine Dose Tabak nur um sie dann wieder zu kompostieren.

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2026, 10:13
von Brigitte E
Hallo Heinz,
vielen Dank für Deinen schönen Bericht. Er erinnert mich an einen früheren Sportlehrer von mir, der auch zuerst nebenbei Pfeifen baute und später den Lehrerjob an den Nagel hängte und nur noch Pfeifen machte. Und das in einer so perfekten Art, dass Verkaufserlöse im vierstelligen Bereich nicht selten waren. Leider ist es damals nie zu einem Werkstattbesuch gekommen, was wahrscheinlich daran lag, dass ich weder rauchte noch mit Holzbearbeitung etwas zu tun hatte.
Liebe Grüße, Brigitte

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2026, 17:34
von Erick
Hallo, vor vielen Jahren habe ich einem passionierten Pfeifenraucher Starthilfe gegeben ins Drechseln einzusteigen.
Als Dank schickte er mir einige Zeit später eine Pfeife, Tabak, Pfeifenreiniger und ein Handbuch Titel,
Was ein Pfeifenraucher beachten sollte. Ich habe nie geraucht und die Sachen erst mal verstaut.
Monate später saß ich im Garten und dachte mir man kanns ja mal probieren.Da wars dann passiert.
Ich las in dem Handbuch das ein Pfeifenraucher jeden Tag eine andere Pfeife benutzen sollte und was lag da näher,
richtig , Pfeifen kann man an der Drechselbank bauen. Bei Cropp fand ich schöne Bruyerreblöcke, Mundstücke habe ich zuerst fertig gekauft. Willi baute mir Pfeifenspannbacken und los ging es. Pfeifenbauen macht richtig Spaß !
Pfeifen können Handschmeichler sein! Ich habe in dieser Zeit professionelle Pfeifenbauer kennengelernt und von ihnen etwas was auch für uns Drechsler sehr interessant ist, daß Kontrastbeizen, ein Weg um aus der Holzmaserung das Schönste herauszuholen! Alles hat seine Zeit, und mittlerweile ist das Pipe schmöken für mich Geschichte
Gruß Erick
IMG_2539.JPG
Ein Stück Bruyerre und eine Eigenbau Pfeife

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2026, 18:40
von Erick
Hier mal Willis Pfeifenspannbacken im Einsatz, eingespannt Buchenholz zur Übung. Diese Spannbacken haben einen Drehpunkt, wird das Werkstück in den Backen gedreht, kann der Brennraum oder der Rauchkanal gebohrt werden.

Re: Holzsplitter - Pfeifenbau

Verfasst: Donnerstag 4. Juni 2026, 17:40
von GärtnermeisterD
Hallo Heinz!
Ein sehr interessanter Bericht den du uns vorgestellt hast.
Mein Vater hat zwischenzeitlich mal Pfeiffe geraucht. Dazu hat er immer ein paar Orangenschalen in den Tabakbeutel gelegt. Das war ein angenehmer Geruch...
:danke: für den Bericht...
Liebe Grüße aus Langenberg, Daniel