Treppenstäbe

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blutiger anfänger
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Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Donnerstag 12. Juni 2014, 16:01

Moin Moin

Ich habe da ma ne Frage :-)

Heute hat ein Zimmermann angerufen dem ich 240 Treppenstäbe drehen soll in der Mitte sollen sie einen quadratischen querschnitt behalten ( 35 auf 35mm) an beiden Enden auf einer länge von 150 mm auf 35mm rund gedreht werden ..... an für sich ja nicht dramatisch auch wenn ich sicherlich 10 mal so lange brauche wie ein routinierter Berufsdreher....uund 30 mal so lange wie mit kopiervorrichtung :-D

aber davon abgesehen sehe ich ein anderes problem ;-) da der Runde Dürchmesser nicht kleiner als der des quadratischen Mittelstückes ist .......... müsste jedes Stück perfekt zentriert werden .........da jede minimale abweichung beim zentrieren später am übergang von eckig auf rund auffallen wird ! :-( meinen vorschlag die enden auf 30 mm zu drehen wurde abgelehnt :umsch:

Und nu männers ?

schönen Gruß Robert

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von GErd HErmann » Donnerstag 12. Juni 2014, 16:16

Und Nu ?????

Vernünftig zentrieren :-D

GRuss

GErd Hermann
froh im Ruhestand......
Mir wird vorgeworfen, meine Postings wären beleidigend, aggressiv, zynisch, verletzend.
Gott sei Dank. Ich hatte schon „langweilig“ befürchtet.

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blutiger anfänger
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Re: Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Donnerstag 12. Juni 2014, 16:43

Danke Gerd :-D

Gute idee :nod:

aber ich denke :selbst mit größter sorgfalt werden sich da ein paar unschöne übergange einschleichen da reicht ja schon ein halber mm aus der mitte raus ,,,, ...

naja vielleicht kann ich ihn ja noch überzeugen die enden doch auf 30 mm Dürchmesser zu drehen..... %b

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Re: Einmal Stammessen für zehn Personen

Beitrag von Sushiator » Donnerstag 12. Juni 2014, 18:12

Zwei Hilfsfutter mit Quadratischem Loch 35mmx35mm Anfertigen...und das Perfekt Zentrieren, dann nur die Stäbe umstecken, und die 1cm Eckig an den Enden (die die im Futter waren) mit der Kappsäge ablängen.

Fertig :)
Grüße,

Sascha

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Schaber » Donnerstag 12. Juni 2014, 19:31

Robert,
solange sich kleine Abweichungen im Millimeterbereich bewegen, merkt das keine Sau!
Schau mal hier, da ist keins genau wie´s andere, eins von den sechsen (fünf waren bestellt!) hatte ich wg. völlig daneben schon aussortiert, aber der Instrumentenbauer hat die geplante Unterbau-Konstruktion sogar von fünf auf sechs verändert, um das teil auch noch zu verwursten... Such´s mal... :-D
http://www.german-woodturners.de/phpBB3 ... =32&t=2542
Gruß
Jürgen

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Zimmermann » Donnerstag 12. Juni 2014, 20:47

Hi Robert, wird das gut bezahlt? Sonst würd ich so ein Auftrag gar nicht annehmen. Viel zu eintönig :noo: . Die ersten 10 machen noch spaß aber die anderen 230... X-) X-) :Seufz:
Gruß Stefan aus Bünde

Vollkommen ist was sich nicht mehr reduzieren lässt.

Leo Lübke

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Drechsler » Donnerstag 12. Juni 2014, 20:52

Hallo Robert ,
zuerst : Das genaue Zentrieren bringt nix da sich die Stäbe beim drechseln in der Mitte "dezentrieren" und dann doch anfangen zu eiern :-O . Das ist ein Grundproblen beim drehen von Treppenstäben ( = langen dünnen Teilen ) von Hand , deshalb immer eine dickere Walze vordrehen und erst bei der Formgebung die einzelnen Teile auf Maß drehen ( geht halt nicht bei Vierkant in der Mitte ! ) . Du wirst dich wundern wie ein fertig gedrehter Treppenstab in sich schlackern kann wenn die Spannung rausgedreht ist . Das kann auch schon nerven wenn du zum Schluß alles schleifen willst . Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich deines Problems anzunehmen :
1. Die einfachste Variante : Den Auftrag übernimmt ein Drechsler mit Hapfo Kopierdrehbank mit vorlaufender Vierkantlünette :draufhaun: Das ist das einfachste ( und vor allem billigste :.: ) und die Zentrierung ergibt sich automatisch . Du must auch mal überlegen wie bescheiden sich solch ein Stab drehen läßt wenn in der Mitte der Vierkant rotiert , gegen die Hand drehen ist da nicht so richtig bzw. tut weh ....
2. 50er Hohlspindel : Ich zum Beispiel habe eine Geiger mit 50er Hohlspindel , da passt ein 35 mm Vierkant gerade rein , den Vierkant in der Mitte packen und beide Seiten getrennt drehen . Zentrierung mit 200er Vierbackenfutter und ( wegen dem Vierbackenfutter ! ) mit ruhiger Hand drechseln - oder besser : Eine Holzspannzange mit Innenvierkant drechseln/basteln . Ich würde so vorgehen aber die 50er Hohlspindeln sind rar gesäht , war eine Sonderanfertigung von Geiger , ich glaube Kreher hat auch so etwas gebaut .
3. Eine Vierkantlünette besorgen , sauber auf dem Bett zentrieren , und dann beidseitig drehen , dazu braucht man halt eine entsprechende Vierkantlünette ist aber wohl die naheliegenste Möglichkeit .
Wenn du in die Richtung mehr arbeiten willst solltest du dich auf die Suche nach einer gebrauchten , hydraulisch gesteuerten Hapfo Kpierdrehbank mit viel Zubehör machen , eine Vierkantlünette und eine Lünette mit Vordrehstahl sind da eigentlich immer dabei . Ein Kollege hat gerade solch eine Hapfo für lau bekommen ( ich habe keinen Platz mehr ....) , im Internet sind die Bänke natürlich teurer . Es gab in den 80ern viele Tischlereien die sich so etwas gekauft haben , Hapfo hatte immer eine großen Stand auf der Ligna , heute steht der Kram oft nur noch rum und die Stäbe kommen billigst aus Polen .
Grüße
Andreas

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von stefan » Donnerstag 12. Juni 2014, 21:07

Robert,
setze Dich doch mal mit Roenni in verbindung
da wird Dir geholfen

:prost
Gruß, Stefan

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Drechsler » Donnerstag 12. Juni 2014, 21:13

Robert ,
noch als Nachtrag eine Billigvariante : Du besorgst dir ein großes Kugellager , bastelst dir daraus mit stabilem Multiplexsperrholz eine sauber zentrierte Lünette und baust ins Kugellager eine Holzspannvorrichtung / Spannzange die den Vierkant gut hält und sauber zentriert . Viel Bastelei , aber bei 200 Stäben eine Alternative zur Hapfo Vierkantlünette . Ist halt etwas für Bastler / Tüftler , sieh mal zu und mach dann Fotos :prost . Einfach ein billiges doppelt geschlossenes Kugellager mit mind. 60 mm Innendurchmesser kaufen - 6212 2Z zum Beispiel : http://www.ebay.de/itm/1-Rillenkugellag ... 27d88445b8
Grüße
Andreas

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Donnerstag 12. Juni 2014, 23:04

Hallo Sascha

von der Theorie gar nicht schlecht! könnte gehen aber nicht schön zu drehen dann stört das hilfsfutter beim drehen mich zumindest :-)

Hey Jürgen in der Regel macht da ein milimeter nichts aber das würde in diesem fall heißen das der übergang nicht sauber wird , angenommen das ich doch auf 30 runterdrehen würde hätte ich ringesherum 2,5mm .........wenn es dann mal 2 und gegnüber 3mm sind das fällt nicht auf ......ach vielleicht bin ich auch zu pingelig ;-) ...dein päkchen schicke ich morgen ab...


Moin Stefan ,,, ob das gut bezahlt wird kann ich dir erst sagen wenn ich fertig bin ...dann weißich wie lange ich gebraucht habe ....ich hoffe es dauert nicht zu lange :-) aberein paar tage werde ich schon brauchen ...mal schauen verhandlungen laufen noch.



Hallo Andreas: ich habe heutemittag einen Probestab zwischen den spitzen gedreht 36 auf 36mm bis jeweils 150 mm von beidenseiten 35 mm runtergedreht der blieb schön ruhig :-D nur das der dürchmesser des rundenteils gleich groß ist wie der quadratische Teil bereitet mirMagenschmerzen :-) ....
Die letzten die ich gedreht hatte waren am letzten ende ja nur 15 mm und liefen dann konisch auf 30 mm und waren auch mittig rund.
bis du mir den trick mitgegen die handrehen verraten hast waren die nicht zu bändigen :-)
will dein Kumoel mit der Hapfo nichtmal sein Maschienchen testen ? :-)


Stefan: Ich Danke dir :prost ist der Roenni hier Forum? oder bei den Gelben ? hast du kontaktdaten für mich ?


Schönen Gruß an euch alle

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von stefan » Freitag 13. Juni 2014, 06:17

Gruß, Stefan

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Drechsler » Freitag 13. Juni 2014, 07:25

Hallo Robert ,
wie lang sind die Stäbe eigentlich ? Für mich hat ein Treppenstab um 800 mm Länge und dann hast du sicher ohne Unterstützung ein Problem . Bei der Kopierdrechselbank wird der Übergang vom runden zum quadratischen mit dem Spitzstahl ein Problem sein , die Kanten haben dann die Tendenz zum aussplittern , vom quadratischen zum runden wird gehen .
Grüße
Andreas
Zuletzt geändert von Drechsler am Freitag 13. Juni 2014, 07:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von roenni » Freitag 13. Juni 2014, 07:27

Moin Robert,

das was Du vor hast wird schnell zum Frust, aber es soll dir geholfen werden.
1. Alle Sprossen genau auf Maß hobeln.
2. Fertige Dir eine Hilfsbuchse mit einem Innenvierkant der sich über die Sprossen ziehen lässt. Dieser wird Rund gedrechselt und so kannst Du eine normale Lünette benutzen.
3. Genaues anzeichnen über eine Zentrierlehre.
4. Einspannen der Sprossen in die Drechselbank, hier nur ganz leicht einspannen und anlaufen lassen, jetzt mit dem Meißel einen kleinen Anstich links und rechts und nun siehst Du wo Deine Sprosse nicht Zentrisch sitzt und kannst es mit kleinen Schlägen austarieren. Jetzt fest Spannen (aber auch nicht zu fest, da Druck Schwingungen aufbaut).
5. Vorschruppen und mit dem Meißel Schlichten. Direkt am Vierkant schön aufpassen.

Ich hatte eine ähnliche Anfrage für das Darwineum in Rostock, es ist schon toll, sich in solch einem Objekt zu verewigen, aber da ich noch lange drechseln möchte und nicht dem Frust verfallen wollte, habe ich den Auftrag an Martin Adomat weiter vermittelt.
Ich bin auch gerade dabei.
comp_Kinderbett_1.jpg
comp_Kinderbett_2.jpg
Gruß Roenni
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Re: Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Freitag 13. Juni 2014, 09:01

Stefan Danke !

Moin Andreas

Die längsten sind 940 mm und wie gesagt ich habe gestern einen gedreht und der fing nicht an zu schwingen und das bei 2200 u/min aber ich arbeite ja auch nur im äußeren bereich wenn ich die noch in der mitte rund drehen müsste würden die bestimmt tanzen :-)

Hallo Roenni ... schön wird das mit sicherheit nicht sind echt viele >:-(

Ich danke dir für deine Tipps und die schönen Fotos!
..... vielleicht gebe ich den auftag auch weiter aber das Geld könnte ich gut gebrauchen..... mal schauen wie es weiter geht

Schönen Gruß Robert

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Drechsler » Freitag 13. Juni 2014, 11:13

Hallo Robert ,
ACH SOOOO jetzt verstehe ich worum es geht . Die gedrehten Enden sind 150 mm lang , der Rest ist quadratisch . Ich dachte da sitzt ein quadratischer Klotz in der Mitte und alles andere ist rund/gedrechselt , liegt wohl daran das ich so etwas vor einger Zeit mal in der Werkstatt hatte , das quadratische Zentrum hat dann noch je 4 gedrehte Rosetten bekommen . Dann geht es wirklich nur ums genaue zentrieren und nicht um irgendwelche Lünetten oder Kugellager . Ich zentriere , wenn es präzise werden soll , mit 4 Strichen mit dem Streichmaß und steche dann noch mit einer Ahle die Körnung vor , das ganze ist doch eine schöne Drechselübung .
Grüße
Andreas

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Freitag 13. Juni 2014, 11:44

Ja genau andreas so meine ich das ........und das problem das ich gesehen habe ist einfach : Aus einer Genau 35 mm starken kantel (quadratisch ) auch einen genau 35 mm starken rundenteil zu drehen....

Ich habe eben noch mit einer Drechslerei telefoniert die viel treppenstäbe macht ...und der nette Herr meinte auch das der runde teil mindestens auf 30 mm runtergedreht werden muss .............denn sonst kommt es immer zu unschönen übergängen....... endlich einer der mich versteht :-D

Ich Danke Euch besten Gruß Robert

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Drechsler » Freitag 13. Juni 2014, 12:08

Hallo Robert ,
35 mm quadratisch auf 35 mm rund geht nicht so richtig , auf 34 mm abdrehen wäre bei sauberer Zentrierung aber kein Problem . Man sieht ( bei gehobeltem Holz ) auch sehr gut ob sauber zentriert ist wenn die Bank eingeschaltet wird . Ich habe die gleiche Problematik beim Oloide vordrehen , man sieht da sehr gut wenn die Zentrierung nicht perfekt ist und fummelt dann halt nochmal nach , etwas nervig aber es geht ....Wichtig sind spitze ( nicht schon abgenibbelte ) Mitnehmerspitzen/Körnerspitzen , dann kann man besser nachjustieren .
Grüße
Andreas
PS. Für mich sind das keine Treppenstäbe sondern quadratische Stangen mit angedrehten Zapfen :prost .

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von GA-D-F » Freitag 13. Juni 2014, 18:16

Hallo,

wenn es nur darum geht die Enden rund zu machen stellt sich die Frage ob die Drechselbank das richtige Werkzeug dafür ist.
Ich würde vermutlich eher die Tischfräse mit ein paar Anschlaghilfen nehmen. Das geht genauer und schneller. Aber ich
stand noch nicht vor der Aufgabe. Vielleicht kann man es auch so ähnlich machen wie hier: http://woodgears.ca/dowel/making.html

Gruß
Guido
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Re: Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Freitag 13. Juni 2014, 19:02

Hallo Guido

ich weiß das mann an der Tischfräse Rundstäbe fräsen kann aber wie fräst du einen graden übergang ohne Radius von grade auf eckig ? :-)

Gruß Robert

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von stefan » Freitag 13. Juni 2014, 19:11

Robert,
mit einem Stirnfräser ?

hast Du zugang zu einer CNC Holzbearbeitung ?

:prost
Gruß, Stefan

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Freitag 13. Juni 2014, 19:31

ich meine von rund auf eckig

schönen Gruß Robert

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von blutiger anfänger » Freitag 13. Juni 2014, 19:55

Hallo stefan

...cnc würde bestimmt irgendwie gehen aber aber einen auftrag in die cnc Budeschicken kann ja jeder .....

ich drehe die Enden der Stäbe auf der Drechselbank fertig :prost

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Drechselfieber » Freitag 13. Juni 2014, 20:17

Mach es Robert und wenn es nachden 12. oder 13. schon langweilig wird, dann pfeif ein Lied dabei :prost .
Gruss Hartmut

Nimmst du jemand mit auf deinen Weg, schau nicht auf den Reiter, sondern auf sein Pferd. Wenn dich der Reiter verlässt, kannst du das Pferd noch gebrauchen. (Buschläuferweisheit/Alaska)

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von stefjoerg » Freitag 13. Juni 2014, 20:35

Hallo Robert!

Toll das du dir die Arbeit antust! Vielleicht kannst dir ja an Support oder eine Kopiervorrichtung, für so was tut es eh a einfache,ausleihen.
Und was spricht dagegen die Stäbe auf 36 oder 37mm auszuhobeln, und dann gibt es da kein Problem mehr. Denke das größte Problem beim zentrieren ist der Zeitfaktor und das zahlt dir dann wieder keiner und falls mal einer nit genau passt hast du ungenau gearbeitet :sauer: .
Ich würde das dem Kunden nicht durchgehen lassen entweder die Sprossen stärker oder auf 30 abdrehen :draufhaun:
Und ich würde mir auch seinen Bohrer ausleihen zum Stärke testen, dann passt es bei der Montage sicher, so habe ich es früher bei meinen par Aufträgen gemacht.

LG Stefan

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von GA-D-F » Freitag 13. Juni 2014, 21:06

Hallo Robert,

mit einem ziemlich einfachen dickeren Stück Holz das ein rundes Loch, Duchmesser = Diagonale vom Vierkant hat.
Von unten dann eine versetzte Bohrung für den Fräser ( einfacher Zylinderfräser).
Das Ding auf die Fräse gestellt und eingerichtet. Dann einfach den vierkant reinstecken, einmal drehen und fertig.
Da gabs mal eine Anleitung, ich glaub sogar bei Selbst oder Holzwerken, ich such mal.

Gruß
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Zuletzt geändert von GA-D-F am Freitag 13. Juni 2014, 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Treppenstäbe

Beitrag von GA-D-F » Freitag 13. Juni 2014, 21:20

Hallo Robert,

ich habs gefunden:

Festool runde Zapfen fräsen

Gruß
Guido
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Re: Treppenstäbe

Beitrag von stefjoerg » Freitag 13. Juni 2014, 21:51

Hallo!

Guido so würde ich es nie wagen 230 Sprossen zu drehen. Zuerst mal sollten sie anders auschauen
http://www.drechslerei-resch.de/treppen ... sen_S4.htm#
soweit ich es verstanden habe. Die Teile links oben anklicken bitte.
Vielleicht würde es mit einen fräser der eine Hohlkehle macht gehen, aber egal so bekommst du nie eine ordentliche Oberfläche zusammen und ich bezweifle auch die Genauigkeit der Methode. Meiner Meinung nach kannst sowas vergessen zumindest für größere Stückzahlen da ist mir drechslen alle mal lieber.

LG Stefan

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Re: Treppenstäbe

Beitrag von Drechsler » Samstag 14. Juni 2014, 00:53

Hallo ,
ich dachte eher an einen "Viertelstababschluß" , dann macht der dicke Zapfen auch Sinn und die Geschichte sieht halbwegs gut aus . Bei einem "Hohlkehlabschluß" braucht man alleine wegen der Optik eine größere Durchmesserdifferenz , sonst entsteht ein verwaschener Übergang mit extremen Genauigkeitsproblemen beim zentrieren - würde ich sagen . Egal , der Auftraggeber kann sich ja den Thread durchlesen und dann entscheiden ( und dann eventuell seinen Azubi selbst mit Festokram rumbasteln lassen :-D ) .....
Grüße
Andreas
PS. Was kosten denn die verlinkten Stäbe mit Hohlkehlabschluß ? :-D

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