Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

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drohn
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Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von drohn » Freitag 6. Dezember 2013, 11:24

Liebe Forenmitglieder,

ich bin neu hier und interessiere mich für den Einstieg ins Drechseln. Nach dem "Studium" diverser Bücher möchte ich mir nun meine erste Drechselbank anschaffen und habe die Qual der Wahl und bin dabei etwas überfragt.
Ins Auge gefasst habe ich:
- eine gebrauchte (BJ 1994) Hegner HDB 175 C, 380V, welche ein Bekannter abzugeben hat. kostenpunkt: 700€
- eine Jet JML 1014, 230V, neu, 475€
- die etwas größere Jet JWL-1220, 230V, neu, 605€
- und zuguterletzt die günstigste und kleinste: Holzstar DB 450, 285€

Was habe ich vor? Vorerst dachte ich an kleine (!) Schalen, Schreibgeräte. Also insgesamt eher kleinformatige Arbeiten.

Wozu würdet Ihr raten? Oder habt Ihr eine ganz andere Kaufempfehlung in diesem Preissegment?

Macht es einen Unterschied ob ich eine 380 oder 200V Maschine nehme?

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe,
Der Drohn

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Freddielein
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von Freddielein » Freitag 6. Dezember 2013, 13:07

Hallo,

zur letzten Frage:
Es macht absolut einen Unterschied, ob Du eine Maschine für Drehstrom (320V) oder Wechselstrom (220V) kaufst. Google einfach mal die Steckerform - wenn Du in Deinem Keller einen Kraftstromanschluss hast, ist das kein Problem.

Wir haben vor wenigen Montagen mit dem Drechseln angefangen, nachdem wir bei Martin Adomat einen wunderbaren Drechselkurs gemacht hatten. Er hat einige Maschinen in seiner Werkstatt und man kann die verschiedenen Modelle ausprobieren - ob allerdings die dabei sind, die Du im Angebot hast, weiß ich nicht.

Weiterhin habe ich die Erfahrung gemacht, dass, wer billig kauft, zweimal kauft.

Von daher haben wir uns eine Killinger 1500 zugelegt - und jeden Tag Freude damit! Wir bereuen nichts!

Selbstverständlich ist es Deine Entscheidung, aber ich rate Dir zu einem Kurs bei Martin. Da hättest Du auch Gelegenheit, Ihn um seine Meinung zu fragen. Er ist außerordentlich kompetent und hilft da gerne weiter, außerdem lernst Du an einem Wochenende sehr viel über die Grundbegriffe des Drechselns bei ihm.
Lieben Gruß

Freddy


Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung und eines eigenen Geschmacks.

drohn
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von drohn » Freitag 6. Dezember 2013, 13:17

@Freddielein: Vielen Dank für deine Antwort. Das mit dem Stecker war mir klar. Mir ging es mehr darum, ob ein Motor der auf 380V ausgelegt ist irgendeinen VOrteil gegenüber einem 200V Gerät hat. Wir hätten beide Anschlüsse im Haus.
Viele Grüße
Der Drohn

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Drechselfieber
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von Drechselfieber » Freitag 6. Dezember 2013, 14:33

Hallo, mit einem Vornamen wäre das anreden schon einfacher.

Nach dem Stand der Technik sind die Minimalanforderungen heute folgende.

FU und Rechts-Linkslauf. Natürlich geht auch alles andere, aber grad bei kleineren Maschinen ist
es schon wichtig die Geschwindigkeit bei unwuchtigen Rohlingen regeln zu können und zum Schleifen mal in die
andere Richtung zu drehgen.

Die Midi von Schulte oder vergleichbare Bänke sind aus dem unteren Preissgment zu empfehlen.
http://www.drechselbedarf-schulte.de/de ... etail.html

In der Qualität einen Schritt höher geht es z.B. mit der Piccolo von Steinert.
http://drechslershop.de/drechselbank/dr ... ccolo.html

Eine der beliebstesten Anfängerbände ist die Killinger 1400 SE mit gutem Gewicht und drehbarem Spindelkopf,
die auch einen guten Marktwert behält.

http://www.drechslertreff.net/detail.ph ... php&v=n460

Über unsere Mitgliederkarte findest du in der Umgebung einige Drechsler, bei denen du dich vielleicht vor Ort informieren kansst, du hast eine Pn.
Gruss Hartmut

Nimmst du jemand mit auf deinen Weg, schau nicht auf den Reiter, sondern auf sein Pferd. (Buschläuferweisheit/Alaska)--- Wer mit sich selber in Frieden lebt, der kommt nicht in Versuchung , anderen den Krieg zu erklären. (Ernst Festl)

drohn
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von drohn » Freitag 6. Dezember 2013, 15:24

@Hartmut: Sorry, ich habe das Profil wohl noch nicht ganz ausgefüllt. Der Vorname ist Roman.
Also würdest Du zu keiner der von mir genannten Bänke raten?
Da ich ein begrenztes Budget zur Verfügung habe (welches mit den 700€ schon gut ausgereizt ist) bin ich in der Auswahl eingeschränkt, weiß natürlich sehrwohl, dass man in diesem Segment wohl keine Wundermaschinen erwarten darf. Primär möchte ich mich mit dem Drechseln vertraut machen und dabei keinen "Baumarkt-Mist" kaufen. Daher bin ich nach längerer Recherche bei den genannten Maschinen hängen geblieben.
Viele Grüße
Der Drohn aka Roman

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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von joschone » Freitag 6. Dezember 2013, 15:41

Hallo Roman
Freddielein ist ein pfiffiges Kerlchen, glaub ich! :wink:
Und er hat recht mit der Aussage, wer billig kauft, kauft zweimal!
Ich habs sogar dreimal geschafft! :sauer:
Aber jetzt bin ich fast glücklich und zufrieden mit meiner Killinger 1500SE. :mrgreen:
Josef
der aus dem schönen Negertal grüßt!

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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von Drechselfieber » Freitag 6. Dezember 2013, 17:27

Bei einem 700 € Budget wird es schon schwer.

Drei Wege:

Das Günstigste kaufen und dann für was Richtiges sparen.
http://www.drechselbedarf-schulte.de/de ... etail.html
Achte auf das Spindelgewinde, dazu gibt es bei Schulte einen kleinen "Futterkasten".

An das Limmt gehen und vielleicht eine Midi von Schulte oder eine Holzstar DB 900 oder DB 1100.
http://www.holzstar-maschinen.de/produk ... index.html
Da richte dich nach Erfahrungen von Bankbesitzern Käufer.

Oder warten und auf ein gutes Gebrauchtangebot hoffen. :) :) :)

Na dann viel Spass :prost .
Gruss Hartmut

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BlueWood
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von BlueWood » Freitag 6. Dezember 2013, 17:51

Hallo Roman,

es kommt natürlich ganz darauf an was Du machen möchtest.
Die Klein-/Tischdrehbänke haben meist nur eine Spindelhöhe von 12,5cm - 18cm.
Damit kann man natürlich keine riesen großen Schalen drechseln....aber je nach dem welche Bank man hat lassen sich durchaus auch Durchmesser von bis zu 35/36cm drechseln ohne die Bank zu überfordern.
Für "Kleinigkeiten" gehen fast alle Bänke, wobei man da aber wieder darauf achten muss das sie auch einigermassen genau arbeitet und nix wackelt oder klapperig ist und man nach Möglichkeit auch die Drehzahl regulieren kann, am besten mit einem FU.

Vor ein paar Monaten stand ich genau wie Du, auch vor der Qual der Wahl und wollte mir meine Erstbank in Form einer "kleinen" Anfänger-Drechselbank kaufen.
Nach dem Vergleichen etlicher Klein-/Tischdrehbänken, habe ich mich dann für die Midi 350 FU von Schulte entschieden.
Sie wird unter verschiedenen Namen, von verschiedenen Händlern vertrieben:

Midi 350 FU -> Schulte
MIDITEC FU 175 -> Neureiter
Magma Lathe 175-FU -> Magma
AT1416VS Woodturning Lathe -> Axminster

Mit der JWL-1221VS gibt es nun von Jet auch eine Bank mit vergleichbaren Daten.

Der Preis dieser Maschinen (800.- bis 850.-) ist zwar "etwas" höher als bei den "günstigen" Maschinen, aber diese Drechselbank ist meiner Meinung nach auch dementsprechend "besser"/höherwertiger.
Und bei einem späteren Wiederverkauf, wirst Du sie sicherlich ohne Probleme zu einem guten Preis weiterveräussern können, sofern man das irgendwann will, was ich bezweifele. Wer die ein mal hat, wird sie wohl nicht wieder hergeben. Selbst wenn später mal eine "Große" kommen sollte, wird sie dann als super gute, kleine Zweitbank bleiben dürfen.
Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck und die Genauigkeit, sowie der Rundlauf sind einfach topp.

Hier noch ein paar technische Details:
Spitzenhöhe: 175mm
Spitzenweite: 400 mm (erweiterbar durch optionale Bankbettverlängerung)
Motor: 0,75 kW /1 PS mit "echtem" FU (230V)
3 stufenlos verstellbare Geschindigkeitsbereiche: 80 - 800 / 170 - 1700 / 350 - 3700 U/min
Digitale Geschwindigkeitsanzeige
und noch vieles mehr.

Die Killinger 1400 SE ist sicherlich noch um einiges besser, ebenso die Steinert Piccolo, ob das jedoch bei den beiden ein doppelt oder noch höheren Preis rechtfertigt, vermag ich nicht zu sagen.

Oder aber Du legst Dir wirklich etwas richtig günstiges (günstig nicht billig) wie z.B. die Lara von Schulte zu, drechselst darauf eine gewisse Zeit und sparst Dir genügend Geld an, um später etwas "Gutes" zu kaufen, welcher Art auch immer.

Was Du aber nicht ausser acht lassen solltest ist, das mit der Anschaffung einer Drechselbank, noch längst nicht der größte Teil der Kosten abgegolten ist. "Gutes" Drechselzubehör/-werkzeug und auch Equipment zum Schleifen/Schärfen der Drechseleisen, sowie andere Maschinen/Werkzeuge zum Sägen, Saugen, Schleifen, Bohren, Hobeln u.s.w. verschlingen mit der Zeit auch noch einiges an Geld.
Mit freundlichem Gruß
Matthias ..... but you can call me Blue Bild

drohn
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von drohn » Freitag 6. Dezember 2013, 21:03

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für die ausführlichen Antworten - toll hier Support zu bekommen.
Was sagt Ihr denn zu der von mir genannten Hegner. Sie ist recht alt. Der Besitzer schwört auf sie und meint dass es ein richtig gutes Gerät sei. Leider finde ich im Netz kaum Infos darüber.

Sollte meine Wahl erstmal auf ein günstiges Gerät fallen, scheint ja die LaRa Mini eine vernünftige Wahl zu sein?!?

VG
Der Drohn - Roman

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Drechselfieber
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von Drechselfieber » Freitag 6. Dezember 2013, 21:41

Ich habe nur einen Hinweis zur Hegner gefunden und der war sehr positiv.

Für den Preis machst du nichts verkehrt, achte darauf das sie ruhig läuft und packe dann einen FU dazu.
Gruss Hartmut

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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von Schaber » Samstag 7. Dezember 2013, 00:26

Hier ist der zweite Hinweis:
Die Hegner ist leicht!!!
Die Hegner ist leicht zu transportieren, wenn mann wenig Platz hat!
Der Schaber hat keine andere, alles, was hier in diesem Forum von ihm zu sehen ist, ist auf einer Hegner entstanden!
Die Hegner fordert einiges an Schärfe des Werkzeugs und Technik beim Einsatz bei unwuchtigen Stücken, sonst hüpft sie davon...
Die Hegner hat mir bisher einiges verziehen...
Ich hätte gern eine andere, wenn ich mehr Platz hätte!
Aber so: Gute Maschine für mich!!!!!
Nimm sie!!
Gruß
HegnerJürgen

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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von emcolorch » Samstag 7. Dezember 2013, 01:11

Nabend

Is alles recht toll was hier empfohlen wird aber auch ein wenig blauäugig.
Die Maschine benötigt MK 2 oder MK 3 und M33 Spindelgewinde.
Zuätzlich zur Maschine benötigst Du:

Bohrfutter
Drechselfutter
Schruppröhre
Meisel
Schalenröhre

nach kurzer Zeit liest Du was von Tassenstahl und brauchst auch sowas.
eventuell noch ein anderes Tool dazu usw.

Meiner Meinung nach brauchst Du schon mal 350,-- € Zubehör (mindestens)
bevor überhaupt was halbwegs sinnvolles machbar ist.

Ich habe die berüchtigte Holzmann 460 FXL, bin zufrieden, habe aber als Anfänger nie was besseres benutzt.
Diese recht günstige Maschine drecht sich mit 220 Volt und hat eine Drehzahlregelung.
Der Grund diese zu kaufen war dass sie MK2 hat und ich somit Werkzeuge meiner Fräsmaschine (Bohrfutter, Spannzangen usw.) nutzen kann.

Obwohl ich zufrieden bin, das Teil sofort wieder kaufen würde, kann ich Sie mangels Erfahrung und eigenem können nicht weiterempfehlen.
Allerdings alles für ne tolle Maschine ausgeben und dann am Werkzeug sparen ist Unsinn.

Gruß Stefan

gluehstrumpf2
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von gluehstrumpf2 » Montag 9. Dezember 2013, 08:25

Hallo,

wie schon in den Vorgängerposts beschrieben musst Du Dir über die ganze Folge an Kosten bewusst sein.
Du brauchst : Maschine, Werkzeuge, Futter, Flansche, Schleifmittel, evtl Absaugung, Schärfwerkzeuge,...

Und am falschen Fleck gespart ist völlig falsch. Wahrscheinlich gehts Dir auch so, dass im Laufe der Zeit, die Werkstücke mit Deinen Fähigkeiten schwieriger und größer werden.

Lass Dir bitte Zeit der Suche nach der Bank, eine gute mit FU, Rechts-Linkslauf, evtl. schwenkbarem Kopf, und noch eine Nummer größer als Du Dir jetzt vorstellst. Und plane noch einen Tausender für das notwendige Zubehör ein.

Viel Glück und auch Spass beim Suchen und Ausprobieren

Rudi

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Drachenspan
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Angefangen hat alles mit einer Holzmann Db 900, dann kam eine große Jet und seit Aug.2011 dreh ich auf einer VL300.
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von Drachenspan » Montag 9. Dezember 2013, 09:32

Hallo Roman,
ich hätte da noch eine wirklich sehr gute Bank
Vl 100 von Vicmarc,
Ca 1,5 Jahre alt , sehr sehr wenig gebraucht, läuft sehr ruhig.
Modell 2010 /Kaufdatum 7.2012
Incl.
Handauflage 80 mm /Handauflage 150 mm/Handauflage 200 mm/Handauflagenschaft jeweils 19mm
Auswurfstange
Elektronisch geregelt mit Display
rechts/linkslauf
3- stufig Riemen
Gewicht 54 Kg
Spitzenhöhe 125 mm
Spitzenweite 350mm
M33 MK2
Hohlspindel
Schrägwalzenlager
gehärtete Pinole

Ich benutze sie kaum, da ich eigentlich immer auf meiner grossen Vl drehe.
Da ich wenig Platz habe, soll sie jetzt weg.
Es ist einfach ein Spitzenteil, sehr präzise.
Lediglich die Hebel am Reitstock sind sich ein wenig im Weg, aber da gewöhnt man sich dran.
Ich hätte gerne 1800 Euro dafür. Kein Versand, nur Abholung.
Schönen Gruß
Drachenspan
Stefan

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Sushiator
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Zur Person: Schwachströmer, Knipser, Tastenakrobat, Drechsler und Tischler...
...hauptsache "Einfach machen".
Drechselbank: Stratos XL
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Kontaktdaten:

Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von Sushiator » Montag 9. Dezember 2013, 11:17

Ich erzähle mal kurz meine Geschichte...ich hab schließlich nach meiner einjährigen Drechslerkarriere schon die 3te Bank....

Die Kleine Holzstar (unter 300 Euro...) war genau richtig um Blut zu lecken, die JWL1236 von Jet hat dann schon Spaß gemacht...und die KM1400 von Killinger die ich gebraucht vom Calimero bekam hat dann meinen glauben gefestigt das das alles "genau mein Ding" ist.

Aber, wie meine vorschreiber erwähnten...mit der Drechselbank allein ist es nicht getan...ein paar Qualitätseisen dazu...da sind schnell nochmal 2-300 Euro Weg...und die willst du nach dem benutzen dann nachschärfen...bei mir wurds dazu ne Tormek mit entsprechenden Vorrichtungen...zack...die nächsten 400 Euro...

Und das geht immer so weiter...wenn man erstmal richtig drin Steckt.

Aber, das für mich wichtigste...all das Geld habe ich gerne ausgegeben...denn..so viel spaß hatte ich mit keinem anderen Hobby, in meinen ganzen 27 Jahren noch nicht...und ich hab einiges probiert ;-)

Achja...bei Tormek und Qualitätswerkzeug hält sich immerhin der Verlust in Grenzen...wenn das alles dann nichts für dich ist.
Grüße,

Sascha

drohn
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Drechselbank: bisher keine
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Re: Drechselbank für Einsteiger - Hilfe gesucht

Beitrag von drohn » Montag 9. Dezember 2013, 15:27

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Antworten.
Ganz klar: Mein Budget ist natürlich mit der Maschine allein nicht ausgereizt, sondern ich habe durchaus noch Geld für das Zubehör eingeplant.

Mich stört an der Hegner der 380V Anschluss, das manuelle Umschalten der Drehgeschwindigkeit und vielleicht (wenn ich ehrlich bin) auch ein wenig das Alter. Aber mein Kollege schwört auf das Gerät.
Mir ist bewusst, dass ein Kauf eines Gerätes in dem Preissegment 500€, schwierig ist. Zumindest dann, wenn man am Drechseln Freude gefunden hat. Denn dann steht die nächste Anschaffung an. Aber wie gesagt: Es ist ja erstmal ein Versuch, und da scheue ich mich etwas, unser Familienbudget mit über 1000€ zu belasten.

VG
Roman

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