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Erick
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Beitrag von Erick » Dienstag 30. Oktober 2018, 08:22

Hallo
Ich finde den Berliner Bausatz ideal ! Die Oberfläche ist DD Lack , finde ich auch ideal weil die Maserung bleibt lebenslang so deutlich.
Natürlich respektiere ich die Freunde von mit Öl oder Wachs behandelter Schreibgeräte, nur leider verändern diese ihr Aussehen zum Nachteil.
Gruß Erick
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badener
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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von badener » Dienstag 30. Oktober 2018, 08:45

Hallo Erick,

Superschöne Schreiberlinge, :.: :.: der Berliner Bausatz ist schon Spitze.

...und wie bringste den Lack auf ?? Bzw. wo bekommst du den Lack her. Gibt`s doch nur in größeren Gebinden. Da muß ja bestimmt auch mit Verdünner gearbeitet werden ?

Du siehst,- Fragen über Fragen ……..


Danke schon mal für deine Antwort !


Gruß Fritz

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Erick
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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Erick » Dienstag 30. Oktober 2018, 14:49

Hallo Fritz
Leider kann ich Dir keine konkreten Fakten zum DD Lack nennen. Ich habe einen Freund der als Meister in der Oberflächenabteilung einer Massivholzmöbelfirma tätig war. Er mischt den Lack mit zwei Komponenten an und trägt ihn mit der Spritzpistole auf.
Der Auftrag erfolgt je nach Holzart in zwei bis drei Durchgängen, immer mit Zwischenschliff.
Je nach Wunsch in Hochglänzend oder Seidenmatt.
Gruß Erick

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von badener » Dienstag 30. Oktober 2018, 18:06

Hallo Erick,

danke für deine spontane Antwort. So wie ich deiner Antwort entnehmen kann, ist die Verarbeitung mit DD-Lack kein leichtes Unterfangen und sollte doch für Leute sein, die in der Materie ( z.B. Mischungsverhältnis, Aushärten, usw. ) sich bestens auskennen.

Das Ergebnis,- wenn man das Alles beherrscht,- ist auf jeden Fall eine der haltbarsten Oberflächen, da muss ich dir absolut zustimmen. Für mich wird dann weiterhin eben als Alternative die herkömmliche Oberflächenveredlung bleiben.


Gruß Fritz

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Faulenzer » Dienstag 30. Oktober 2018, 18:41

Sieht schon klasse aus mit der hochglänzenden Oberfläche. :Pokal:
Gruß Frank

Halbbretonischer Wusel

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Drechselwurm » Dienstag 30. Oktober 2018, 19:24

Moin Erick,
Faulenzer hat geschrieben:
Dienstag 30. Oktober 2018, 18:41
Sieht schon klasse aus mit der hochglänzenden Oberfläche.
das stimmt.

Würde in matt aber auch gut aussehen!!

Gruß

Hubert
Gruss Hubert
der BUCHMACHER

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Helmut-P » Dienstag 30. Oktober 2018, 23:18

Hallo Erick,

sehr schöne Stifte. Der Berliner ist schon ein sehr hochwertiger Kugelschreiber und das Holz kommt ganz toll zur Geltung, :Pokal: .

Herzliche Grüße
Helmut

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von finn2012 » Mittwoch 31. Oktober 2018, 07:28

Hallo Erick,

die Stifte gefallen mir sehr. Das mit dem DD Lack werde ich auch einmal ausprobieren. Allerdings benötigt man ja nur sehr geringe Mengen für ein paar Schreiber. Hier stellt sich die Frage, ob man die einzelnen Komponenten dann noch in der richtigen Mischung zusammen gemischt bekommt. Vielleicht muss man hier Spritzen als Messbecher verwenden.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich noch. Mir ist beim 2. Schreiber der Übergang Metallspitze zu Holz nicht so stimmig. Ich würde im Holz auch erst den Kurvenverlauf der Spitze aufnehmen und fortführen.

Viele Grüße

Uli

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Erick » Mittwoch 31. Oktober 2018, 08:32

Hallo Uli
Der Freund der meine und nicht nur meine Schreiber mit DD Lack spritzt ist fast immer auch bei Willis Werkstatttreff dabei.
Ich werde ihn bitten, daß er uns mal ( bei einem Treffen ) beschreibt wie er vorgeht und wie er die geringen Mengen mischt.

Uli, Du hast Recht der Übergang vom Holz zur Metallspitze stimmt nicht. Das ist absichtlich so. Ich verwende für Schreiber oft Maserhölzer.
Trotz Vorsicht beim drechseln kommt es immer wieder mal vor das das Holz an den Enden der Hülse ausbröselt, darum lasse ich das Holz etwas stärker stehen. Die kleine Kante wird dann vorsichtig abgerundet damit sie nicht stört.
Gruß Erick

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von klaus-gerd » Mittwoch 31. Oktober 2018, 09:34

Trotz Vorsicht beim drechseln kommt es immer wieder mal vor das das Holz an den Enden der Hülse ausbröselt,
darum lasse ich das Holz etwas stärker stehen


hallo Erick,
ich freue mich bei diesem Bausatz als erstes immer darüber,
dass sich Gerhard Liebensteiner bei der Entwicklung so viel Mühe gegeben hat,
dass der Enddurchmesser lediglich ca. 10 mm betragen muss.
So einen schlanken Schreiber gibt es nicht so oft.

Das mit den Maserhölzern ist manchmal wirklich ein Problem.
Ich mache es so:
- bevor die Hülse eingeklebt wird setze ich 1 Tropfen dünnen Ca-Kleber an den Enden INNEN und an den STIRNSEITEN der Penblanks
- dann drechseln bis auf 1/2- max. 1 mm über Endmaß des Durchmesser von 10 mm
- dann den gesamten Blank mit 1 Schicht dünnen CA-Kleber versehen.
Das ist evtl. in der Fläche nicht notwendig,
auch nicht bei Maserhölzern,
aber der CA-Kleber in Schritt 1 hat evtl. das Holz in seiner Grund-Färbung beeinflusst.

Damit steht der gesamte Blank nun unter der gleichen "Beanspruchung"
Keinen Aktivavator benutzen. Lieber einen kleinen Moment etwas Aufräumen, oder Tee trinken, oder über das Leben nachdenken.
-Dann fertigdrechseln, oft geht es nur mit einem ziehenden Schnitt um die entstandene Oberfläche zu drechseln.
Wenn man sich nicht traut an den Enden trotz der Vorbehandlung zu drechseln, geht es hier auch mit schleifen. ;-)
Aber immer eine Unterlage aus z.B. Holz als Schleifhilfe, nicht allein mit Fingern.

Der Bausatz lässt ja zudem zu, zumindest mit den dazugehörigen Bushings,
dass man immer wieder eine Kontrolle einlegen kann:
- Abschrauben des Bushings an der Reitstockseite, Aufschrauben der Spitze
- dann Drehen des Blanks zur Reitstockseite zur Kontrolle des Klippendes

Dann lackieren lassen
Und sich freuen.
Was wichtig ist.
Gruß am Feiertag
KG

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Schaber » Mittwoch 31. Oktober 2018, 10:50

klaus-gerd hat geschrieben:
Mittwoch 31. Oktober 2018, 09:34
Gruß am Feiertag
....den es in NRW nicht gibt!
Tatsächlich gibt es bei DD Lack zwei Probleme (zumindest für mich):
1. ist er für meinen Airbrush (was anderes habe ich nicht) schlecht einzustellen (zu dünn = viele Spritzdurchgänge mit evtl. unbefriedigendem Ergebnis, zu dick = will nicht durch die Düse)
und
2. kleinstes Gebinde 1kg für viel Geld, geringer Verbrauch heißt: trocknet ein! = Geld zum Fenster rausgeschmissen....
Da sollte mal über eine genossenschaftliche Aktion nachgedacht werden!
Gruß
Jürgen

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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Maddin » Sonntag 4. November 2018, 01:15

Guten Abend,
....den es in NRW nicht gibt!
...dafür halt am nächsten Tag Allerheiligen!

Das Anrühren sehr geringer Mengen ist tatsächlich schwierig und für ein oder zwei Stifte kaum lohnenswert. Für einen Aschenbecher hatte ich 20 ml 2K-PUR-Lack in einem kleinen Glas mit Deckeln (da waren ursprünglich Kapern drin) angemischt. Der Lack konnte auch noch für den zweiten und dritten Anstrich am nächsten und übernächsten Tag verwendet werden. Danach war Schluss. Spritzen sind eine Möglichkeit zum Abmessen. Ich habe mir aber hierzu eine kleine Taschen-Feinwaage für 12,90 zugelegt, die den Angaben zufolge eine Genauigkeit von 0,01 g bietet. Man kann auch zwischen Diamanten und Gold (Unze, Karat etc.) wechseln, habe ich aber selten da... Ich finde das jedenfalls angenehmer und einfacher als Spritzen mit Skala.

Gruß

Martin
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Re: ...... nochmal , Berliner ,

Beitrag von Woifi » Mittwoch 7. November 2018, 12:10

Ich kann nur schauen und dazu sagen, ich mag die schlichte Form, das Holz ist ja prächtig und alles andere als schlicht,
so kommt eines zum Andern, ergänzt sich und sieht gut aus. :respekt: :prost :.:
Schöne Grüße zu Dir lieber Erick :prost
Woifi
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm' ich so selten dazu
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