Welche Drechselbank für einen Anfänger

Eure Erfahrungen mit Drechselmaschinen
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Silber
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Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Silber » Mittwoch 26. August 2015, 17:16

Hallo,

nach dem Kurs bei Martin Adomat, sehne ich mich nach einer Qualitativen Drehbank, welche Drehbank könnt Ihr einem Anfänger empfehlen?

Damit der Pool ein wenig kleiner wird, ahbe ich die Daten mal zusammen geschrieben:

Technische Daten

Spitzenweite ca 700 bis 900mmmm
Spitzenhöhe ca. 200 mm
drehbarer und verschiebbarer Spindelstock mit M 33/Innenkonus MK 2
Reitstockpinole MK 2, hier wäre mir ein Hub von 100mm angenehm
Drehzahlregelung mit FU

Ich hoffe Ihr könnt mit den Angaben was anfangen, ich habe mir auch schon mal die Killinger 1450 angesehen, nur leider müsste ich da noch ein paar Jahre sparen, deshalb frage ich mal ob es was vernünftiges für den kleineren Geldbeutel gibt.

Also Budget habe ich an ca. 1000€ gedacht.

Bitte keine Grundsatzdiskusion lostreten, ich habe auch schon viele Modele betrachtet, nur kann ich die Unterschiede gerade was die Qualität betrifft nur bedingt unterscheiden.

Gruß Markus

huefner

Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von huefner » Mittwoch 26. August 2015, 17:35

Hallo Markus,

ich habe mir voriges Jahr diese Maschine gekauft und bin damit sehr zufrieden. Wenig Geld für viel Drechselbank, es muss ja nicht immer Killinger sein zumal alles aus China/Asien kommt.

http://holzprofi.com/maschinen/drechsel ... 238209%3B2

Die Maschine kostet zwar etwas mehr als ein tausender aber sie ist das Geld wqert. Noch etwas zur Bank, sie soll baugleich mit der Jet 1642 sein und die kostet einen tausender mehr.

Gruß Reinhardt

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Christoph O. » Mittwoch 26. August 2015, 17:59

Hallo Markus,
ich würde an deiner Stelle in den Foren gucken ob dort was brauchbares Gebrauchtes, sprich alte deutsche Wertarbeit (Hegner, Hager, Bratz, König usw.)angeboten wird.
Da brauchst Du zwar ein wenig Geduld, aber es wird sich lohnen. Du sparst Geld und hast gute Qualität.
Ich hatte mit meiner Bratz Glück und die lag mit allen bisherigen Folgekosten (FU, zusätzliche Handaulagen, Tranport usw.) in deiner Budgetgrenze.
Grüße

Christoph

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von GErd HErmann » Mittwoch 26. August 2015, 18:08

Moin

Wäre ratsam, uns mitzuteilen, was du beabsichtigst herzustellen??
Bei deinen Vorstellungen ist bei Schalen um die 30cm Schluss.
Wenn das o.K. ist, wäre C.´s Vorschlag annehmbar.

Obwohl es sich schon etwas lustig liest :evil:

Gruss

GErd HErmann
Mir wird vorgeworfen, meine Postings wären beleidigend, aggressiv, zynisch, verletzend.
Gott sei Dank. Ich hatte schon „langweilig“ befürchtet.

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Silber
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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Silber » Mittwoch 26. August 2015, 23:53

Hallo,
Schon mal Danke für die Beiträge.
Mir geht es darum ich vergleiche mal die Killinger 1450SE mit Festool, was mir reicht ist eine blaue Bosch, nur was gibt es was, qualitiv auch vernünftig ist.
Ich werde Langholz bis 500mm Ø 80mm und Schalen will ich auch mal bis Ø 400mm machen, schwenkbar der Spindelstock wenn ich mal selten einen etwas größeren Teller oder flache Schale mache.

Das ich das Holz vorher mit der Bandsäge und der Kettensäge rundmache ist kein Problem.
Meine Bernardo war jetzt so, das Ihr bei kleineren Schalen die Kraft ausgeht, liegt daran, das sie keinen echten FU hat sondern eine elektonische Drehzahlregelung.

Wenn ich mein Budget erhöhe komme ich doch in die Richtung mir die Killinger abzusparen. Nur will ich hobbymäßig nicht so viel Geld für eine Maschine ausgeben, ich komme ca. 2-3mal im Monat dazu was zu drechseln.

Ich hoffe mit den Daten kann man arbeiten.

Danke gruß Markus

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von joschone » Donnerstag 27. August 2015, 07:26

Silber hat geschrieben: Wenn ich mein Budget erhöhe komme ich doch in die Richtung mir die Killinger abzusparen. Nur will ich hobbymäßig nicht so viel Geld für eine Maschine ausgeben, ich komme ca. 2-3mal im Monat dazu was zu drechseln.
Hallo Marcus
Die Killinger ist schon ein feinest Maschinchen!
Und wenn du die erstmal in der Werkstatt stehen hast, wird schnell aus dem 2-3mal Monatlich, 3-4mal Wöchentlich! :evil:
Josef
der aus dem schönen Negertal grüßt!

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Drechselfieber » Donnerstag 27. August 2015, 08:03

Hallo Markus, drechseln muss richtig Spass machen und
das geht am besten an Bänken, die der abgefragten Leistung angepasst sind.

Ich antworte nur noch ungern auf die Frage: "Welche Bank könnt ihr empfehlen?"
weil dann doch nach den Prospekten ausgesucht wird.

Ich empfehle einen anderen Weg.

Entscheiden was man mit der Bank drechseln will, festlegen welche Leistung Motor/FU
dafür erbringen müssen, wie stabil und schwer die Bank dafür sein muss und welchen
Platz man zum Aufstellen benötigt und danach eine Bank suchen.

Danach kommen erst die Dinge, die man sich wünscht wie drehbarer Spindelkopf u.s.w.
Was nützt ein drehbarer Spindelkopf um die Spitzenhöhe zu vergrössern, wenn der Motor nur 1 kw hat.
Es ist sicherlich schön, wenn man dadurch einer bequemere Arbeitsposition bekommt.

Nachdem ich den üblichen Weg gegangen bin, Panikkauf weil man sonst ja keine Bank abbekommt (Hager 52),
dann Mini ohne Elektronik, dann Mini mit E., dann Midi, dann Killinger 1400 und dann Geiger 25.
Drei sind noch im Einsatz Midi, Killinger und Geiger und auf jeder wird das gedrechselt was zu ihr passt,
so wird keine überfordert, nur ich zu weilen.

Also gehe in die Werkstätten, spreche mit den Drechslern, arbeite an den Bänken und entscheide dann nach
deinen Vorstellungen. Du wirst festellen, Gewicht und Motorleistung sind die ganz wichtigen Faktoren.
... und Geduld, wie im echten Leben auf die richtige warten ob neu oder gut/alt/gebraucht.

Killinger und Stratos sind weiterhin die "Mittelklassebänke" die von der Qualität und der Leistung zum Preis passen.

Na dann viel Spass.
Gruss Hartmut

Nimmst du jemand mit auf deinen Weg, schau nicht auf den Reiter, sondern auf sein Pferd. Wenn dich der Reiter verlässt, kannst du das Pferd noch gebrauchen. (Buschläuferweisheit/Alaska)

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Silber » Freitag 28. August 2015, 07:24

Hallo,

Auch hier der Dank für die offenen Worte, aber wie schätze ich ein, wieviel Leistung ich brauche?

Was haltet Ihr von der JET JWL 1442? Die Bank wäre gebraucht, 8 Jahre alt.

Gruß Markus

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Angefangen hat alles mit einer Holzmann Db 900, dann kam eine große Jet und seit Aug.2011 dreh ich auf einer VL300.
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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Drachenspan » Freitag 28. August 2015, 09:26

Hallo Markus,
bei der Jet kann man nur hinfahren und anschauen.
Wie abgenudelt ist die Drehvorrichtung, wie präzise ist die Maschine noch wenn du den Spindelstock mehrfach hin und zurückdrehst, hakt das ganze???
Fluchten die Spitzen ordentlich??
Ein wesentlicher Nachteil (für mich) wäre auch diese Geschwindigkeitsregelung die sich nur bei laufender Maschine verstellen lässt
Hab ich jedenfalls mal so gelernt bei Dictum.
Hast du mal versehentlich ein großes unwichtiges Teil auf der Bank und nicht den kleinsten Gang drin, kannste alles wieder abmontiern.
Andernfalls gibts Ufos.

Dictum haben die Bänke lange Zeit in der Kurswerkstatt gehabt,ich hab häufig darauf gedreht und selber auch eine grosse Jet 3520 gehabt.
Da war der Spindelstock verschiebar
Mann kann sicher drauf drechseln lernen, aber die Ansprüche an die Präzision sollten nicht zu hoch geschraubt sein.
Mein tip
Verzichte auf den drehbaren Spindelstock und kauf dir was mit grösserer Spitzenhöhe. dann ist eine Fehlerquelle schon mal weg.
Ach ja und fahr zu den Stammtischen...
Gruß
Drachenspan
Stefan

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Silber » Sonntag 30. August 2015, 22:22

Hallo,
Ich komme diese Woche bei zwei Drechselbänke vorbei, beide werden nicht ganz meiner Wunschvorstellung entsprechen, denke aber das beide eine große Verbesserung zu meinem jetzigen Chinabomber sind.

Im Angebot steht eine JET JWL1442 für Ca. 500€ und eine Flott db200e für Ca. 400€.

In der Preislage kann ich meine Arbeiten ein wenig erweitern und sparen auf was Gescheites, was mir momentan mit Haus und Familie nicht so schnell gelingen mag. Als Futter wäre ein nova2 mein Favorite, was dann eher eine Anschaffung fürs Leben ist.

Es wird wahrscheinlich niemanden geben, der beide Maschinen schon getestet hat, gerne nehme ich alle Pro's und Contra's auf.

Danke, Gruß Markus

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von Silber » Donnerstag 3. September 2015, 15:31

Hallo,

ich habe bei der Flott zugeschlagen, ich möchte mich bei allen bedanken, die mir weitergeholfen haben, auch per PN wurden Telefonnummer getauscht und hier richtig gut telefonisch beraten.

Der Beitrag kann somit geschlossen werden.

Danke!

Gruß Markus

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Re: Welche Drechselbank für einen Anfänger

Beitrag von GErd HErmann » Donnerstag 3. September 2015, 16:22

Na, das ging ja flott.....

Gruss und viel Spass

GErd HErmann
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