fotografieren von euren gedrechselten Sachen

Wie mache ich es richtig

Moderator: rrsimmba

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rrsimmba
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fotografieren von euren gedrechselten Sachen

Beitrag von rrsimmba » Samstag 15. März 2008, 21:32

Hallo Freunde, mich würde mal interessieren, wie ihr eure Kunstwerke ablichtet.
Mit welchen Leuchtmitteln und Hintergründen arbeitet ihr?
Habt ihr ein kleines Tischstudio gekauft oder selbstgebaut?
Wo gekauft oder wie selbstgebaut?
Wie kann ich mit preiswerten Mitteln die Qualität der Foto´s verbessern?
Fotografiert ihr im automatik Modus oder nutzt ihr die manuellen Möglichkeiten eurer Kamera´s?
Benutzt ihr ein Stativ? usw. usw.

Da ich mir nun die Pentax K 100d super gekauft habe, bin ich noch am experimentieren
und für jeden Tip dankbar.
Ich habe festgestellt, eine gute Kamera macht nicht automatisch auch gute Foto´s :idea: :wink:

Gruß Reiner
Gruß Reiner

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Erick
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Re: fotografieren von euren gedrechselten Sachen

Beitrag von Erick » Sonntag 16. März 2008, 09:22

Hallo Reiner
Ich habe es noch nicht gelernt, in diesem Forum Fotos einzustellen. Will hier aber doch mal ein paar Worte dazu schreiben.
Also meine Kamera ist eine Cannon A 610 Power Shot ca. 250 Euro. ( bin sehr zufrieden damit )
Ein Stativ muß sein !
Alle Fotos mit Automatikmodus, Blitz abgestellt, Tageslicht ohne Sonne.
Hintergrund ein Bogen hellgraue Pappe als Hohlkehle auf einen Speisezimmertisch gestellt. Hinten abgestützt ,vorn mit Tesa
an die Tischplatte angeklebt. Ein Freund baut mir jetzt ein zusammenlegbares Gestell in das die Pappe dann eingeschoben werden kann. Pappbögen 100 cm x 75 cm gibt es im Schreibwarenhandel ca. 2, 50 Euro.
Ich finde es lohnt sich , sich etwas Mühe mit den Fotos zu machen!
Gehäkelte Spitzendeckchen oder ein umgestülpter Wassereimer als Untergrund für Drechselfotos halte ich für sehr unpassend.
( alles schon mal gesehen )
Gruß Erick
Zuletzt geändert von Erick am Sonntag 16. März 2008, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Horst Hohoff
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Re: fotografieren von euren gedrechselten Sachen

Beitrag von Horst Hohoff » Sonntag 16. März 2008, 09:23

rrsimmba hat geschrieben: Ich habe festgestellt, eine gute Kamera macht nicht automatisch auch gute Foto´s :idea: :wink:
Das ist schon seit der Erfindung der Fotografie so.

Mein Aufwand bei der Fotografie ist relativ bescheiden. Als Hintergrund benutze ich oft ein
dunkelgrünes Samttuch ( hängt auch von der Farbe des Werkstückes ab ). Oder auch mal einen
großen Holzteller oder eine Kantel als Untersatz. BIsher habe ich noch keinerlei "Studioaufbau"
betrieben. trotzdem sind mir mit meiner Digicam mit ganz primitiver AUTO Einstellung durch aus
brauchbare Resultate gelungen. In manchen Fällen ( z.B. Kugelschreiber aus goldfarbenem Celluloid )
bin ich aber noch keineswegs zufrieden mit dem Resultat.
Wichtig bei dieser Primitivmethode ist es, einen Aufnahmewinkel zu finden, der einerseits das Werkstück
möglichst optimal zeigt, andererseits aber möglichst wenig durch den Blitz erzeugte Reflexionen hervorruft.
Bei Ausleuchtung mit Lampen sollte man darauf achten, daß starke Schlagschatten vermieden werden.

Gruss
Horst

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Harald
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Re: fotografieren von euren gedrechselten Sachen

Beitrag von Harald » Sonntag 16. März 2008, 15:47

Hallo Reiner,
ich fotografiere meine gedrechselten Teile auch nur mit geringem technischen Aufwand. Allerdings gebe ich Erick Recht: Wir sollten uns schon bemühen
ansprechende Fotos einzustellen, damit die von uns gedrechselten Werkstücke auch entsprechend zur Geltung kommen.
Ein Stativ benutze ich regelmäßig. Wenn möglich, versuche ich ohne Blitz auszukommen. Immer gelingt es nicht. Als Stellfläche benutze ich seit kurzem
eine braun getönte Glasscheibe. Als Hintergrund dient eine dezente Tapete.

Gruß Harald
mini-mini-Hobel 001.JPG
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Deppenbrösel

Re: fotografieren von euren gedrechselten Sachen

Beitrag von Deppenbrösel » Mittwoch 23. April 2008, 17:13

Horst[/quote]

Bei Ausleuchtung mit Lampen sollte man darauf achten, daß starke Schlagschatten vermieden werden.

Gruss
Horst[/quote]

Starke Lampen machen starke Schatten, das ist schon seit der Erfindung der Fotografie so....... :grin:

Die Lampen so positionieren, dass die Schatten sich aufheben.
Und es schadet überhaupt nicht, sich die Fotos von Profis anzusehen....
Nicht auf das Objekt achten, sondern auf:

Hintergrund
Schattenwurf
Aufnahmewinkel
Reflektionen....


Anfangen kann man hier mal:

http://delmano.com/exhibitions/2008/mai ... Dotson.htm

Ihr seht, der Fotograf wendet hier einen Trick an und zeigt jedesmal 2 verschiedene Bilder/Winkel eines Objekts....
Beliebt ist auch neuerdings ein "Komplettbild" und eine "Detailaufnahme" einer Verzierung/Astloches/schönen Stelle or whatever.....




Udo

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