Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

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Mephy
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Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von Mephy » Freitag 2. Februar 2018, 16:49

Gestern bekam ich meinen japanischen Schnurbaum und die Sequoia ofentrocken geliefert. Das Ganze zerlegt und in Rohlinge vorbereitet. Da dieses Holz nicht in einem Tag bewältigt werden kann, und ich kein Freund von ungewollter Rissbildung bin, bade ich die Rohlinge seitlich in flüssigem Parafin. Als Badewanne dient mir dazu ein asiatischer Wok. Einfach, praktisch, gut, und das restliche "Badewasser" kühlt ab und wartet dann in erstarrtem Zustand auf die nächste Lieferung.

Gruss MephyWok
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Mephy

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von joschone » Freitag 2. Februar 2018, 18:32

Intressant Daniel! :.:
Ist die Methode günstiger wie mit Anchorseal? oO
Josef
der aus dem schönen Negertal grüßt!

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von Faulenzer » Freitag 2. Februar 2018, 18:36

Sieht nach einem ruhigen Wochenende aus :prost:
Gruß Frank

Halbbretonischer Wusel

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von Wolfram » Freitag 2. Februar 2018, 21:44

Hallo Mephy,

sehr schön, wenn zwei den gleichen Gedanken umsetzen - ich mache es genauso, wobei ich
altes Kerzenwachs in diesem WOK erhitze. Man darf auch mal Materialien verwenden, die
irgendwo abfallen. Wenn das Wachs alle ist, verwende ich Ponal-Weißleim (den billigsten)
natürlich ohne WOK und Hitze.

Gruß vom

Wolfram

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von Drechselfieber » Freitag 2. Februar 2018, 22:30

Da bin ich aber froh, dass der Schweizer kein Käsefondue genommen hat.

Bei einem Langzeittest im Aussenlager habe ich dann den Mäusen eine Freude bereitet.
Sauber abgenagt. :evil:
Gruss Hartmut

Nimmst du jemand mit auf deinen Weg, schau nicht auf den Reiter, sondern auf sein Pferd. Wenn dich der Reiter verlässt, kannst du das Pferd noch gebrauchen. (Buschläuferweisheit/Alaska)

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von klaus-gerd » Samstag 3. Februar 2018, 09:17

hallo Mephy,
so unterschiedlich sind die Gerätschaften.
Ich benutze eine elektrische Pizzapfanne.
Meine hat einen Durchmesser von von 37 cm und ist 5 cm tief. Preis 16 EUR.
Gibt es aber auch noch größer.
Bis zu diesem Durchmesser kann etwas "eingetaucht" werden.
Größeres wird auch gedreht, wie in Deinem Beitrag.

Gruß
KG

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von fsmart » Samstag 3. Februar 2018, 17:17

Hallo,

ich schreibe hier zwar nur selten, (wird vielleicht auch mehr), aber der Bericht über das Wachsen von Rohlingen hat mich ein einen Beitrag
eines meiner ehemaligen Schüler im gelben Forum erinnert:
https://www.drechsler-forum.de/phpbb/vi ... highlight=
Vielleicht sollte man sich das mal durchlesen.
Ich benutze jedenfalls schon lange kein Wachs mehr.

Viele Grüße aus Freising

Martin

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von siloko » Samstag 3. Februar 2018, 18:50

Hallo Martin,

das gelbe sagt, den Beitrag gäbe es nicht mehr. Was stand denn drin, so in Kurzform ???
Ich nehme ebenfalls immer den Weißleim. Ist auch nicht so heiß :-D

Gruß

Sigi

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von Schaber » Samstag 3. Februar 2018, 19:11

Also bei mir funktioniert der Link. Weißleim übrigens auch! :-D

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von fsmart » Samstag 3. Februar 2018, 20:14

Hallo Sigi,

unter Mozilla firefox funktioniert der Link einwandfrei, hab ich natürlich erst getestet.

Gruß Martin

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Re: Wok in "Helvetischer" Nutzungsart

Beitrag von klaus-gerd » Samstag 3. Februar 2018, 20:16

Den Bericht kenne ich. Das Problem mit dem "ausderHandfallen" in den Topf kenne ich.
Daher bin ich auf Pizzapfanne umgestiegen.
Bei mir ist max. 2 cm Wachs eingeschmolzen und nicht voll gefüllt wie beim Topf um bloß
genügend Wachs im Vorrat zu haben.
Mache ich weniger in den Topf,
muss ich mit dem Werkstück viel zu weit (gefährlich) mit den Händen in den Topf.
Die Pfanne ist weit. Man hat Platz mit dem Werkstück und "taucht" nicht mit den Händen ins Gefäß.
Vor der Topflösung warnen etliche Berichte.
Wenn man trotzdem anders verfährt statt mit einem niedrigen Gefäß,
kann genau das passieren, was im Beitrag geschrieben wurde.

Mit Leim habe ich auch schon probiert.
Da ich meine Werkstücke immer gleich an beiden Enden versiegel,
dauert mir das Weglegenkönnen hierbei einfach zu lang.
Das Wachs ist schnell abgekühlt und gehärtet.
Gruß
KG

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