Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

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BlueWood
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Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von BlueWood » Donnerstag 19. September 2013, 13:53

Hi, nachdem die nichtangetriebene Handschleifervariante für die 50/75mm Schleifteller jetzt wohl ausscheiden wird, interessiere ich mich nun in Richtung Bohrmschine + biegsame Welle zur Aufnahme der kleinen Schleifteller.

Wer hat so etwas in Gebrauch und kann mir Tipps, Anregungen und Empfehlungen diesbezüglich geben?

Ich würde erst einmal gerne eine günstige Variante ausprobieren, weshalb auch die Marke Suhner bzw. Pferd monentan nicht in Betracht kommt, auch wenn sie sehr gut sein sollen.
Dabei dachte ich an so etwas wie Wolfcraft 1300mm lang, 6mm Schaft, 0,5-6mm Schnellspannfutter (ca. 25.-) oder die Version 1300mm lang, 8mm Schaft, mit 1-10mm Zahnkranzfutter (ca. 53.-).
Die Welle von Kirjes soll ja auch sehr gut sein, jedoch ist auch bei ihr der Preis relativ hoch ( ca. 80.-)

Nicht in Frage kommen wohl Dremel-/Proxxon-Teile, da die nur bis 3,2mm spannen können und auch sonst eher für kleinere, schwächere Aufgaben sind.

Wie sind nun Eure Erfahrungen, Tipps und Empfehlungen mit solchen Wellen?

Ich dachte an so etwas hier:
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Mit freundlichem Gruß
Matthias ..... but you can call me Blue Bild

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Re: Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von Sushiator » Donnerstag 19. September 2013, 14:03

Keine Biegsame Welle zum Schleifen, einfach direkt die Bohrmaschine nehmen, oder, eine Winkelbohrmaschine die die passende Drehzahl hat, mit soner Welle kann ich mir nicht vorstellen IN der Schale zu schleifen, da brauch ich was großes in der Hand, irgendwas was mir da etwas stabilität Bietet eben.

Sone Welle brauchst du nicht.
Grüße,

Sascha

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Re: Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von joschone » Donnerstag 19. September 2013, 16:21

Hallo Blue
Ich hab mir die Winkelbohrmaschine Bosch GWB 10,8-LI Professional zugelegt! Der Kopf lässt sich 5fach verstellen.
Das Teil ist absolute Spitze!
Kostenpunkt mit 2 Accus und Ladegerät, 120€.
Gruß Josef
Josef
der aus dem schönen Negertal grüßt!

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Re: Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von Fritz-RS » Donnerstag 19. September 2013, 18:38

Ich mag nur die biegsamen Wellen.
BW mit Bohrfutter haben den Nachteil, daß die führende Hand vom Schleifkörper etwas weit entfernt ist.
Mir sind Bohrmaschinen zu laut und zu sperrig.
Meine beste dünne Welle war von Metabo. Die Billigwellen sind auch billig. Die Lager klappern nach kurzer Zeit im Kunststoff-Handgriff.

Ich habe ziemlich Lehrgeld zahlen müssen.

Gruß Fritz

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Re: Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von Fritz-RS » Donnerstag 19. September 2013, 18:42

war doppelt!

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Re: Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von Timo » Donnerstag 19. September 2013, 19:15

Nabend,

Ich nutze eine Bosch-Bohrmaschine ohne Welle.
Der Vorwand von Fritz stimmt zwar, allerdings finde ich, dass man sich sehr gut helfen kann, indem man die Bohrmaschine möglichst weit vorne festhält und die haltende Hand auf der Handauflage ablegt 8-)
Schleife seit einigen Monaten so und habe nie eine Welle vermisst.

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Re: Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von BlueWood » Montag 23. September 2013, 15:01

hi,

auch hier thx für Eure Antworten. Nun bin ich wohl auch von der wellenvariante los und es wird dann wahrscheinlich doch eher die Variante mit der Bohrmaschine bzw. dem AkkuBohrer plus den Schleifpads werden, anstatt dazwischen noch die biegsame Welle zu spannen. :roll:
Ich werd´s mal mit meiner normalen Handbohrmaschine testen, bevor ich dann ggf. eine extra Maschine nur für´s Schleifen besorge. :)
Mit freundlichem Gruß
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Re: Biegsame Welle zum Schleifen, welche darf es sein?

Beitrag von Fritz-RS » Montag 23. September 2013, 17:13

Wenn Ihr mit biegsamen Wellen arbeitet, achtet darauf, daß sie nicht links läuft. Da dribbelt sie sich fast sofort auf und ist hinüber.

Gruß fritz

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