Inspiriert vom D-Magazin

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Holzkratzer SG
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Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Holzkratzer SG » Sonntag 23. September 2018, 12:26

Im letzten D-Magazin wurde so etwas vorgestellt.
Das ist meine Interpretation. Esche und Nußbaum.
Bin gespannt auf eure Kommentare! :-)
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finn2012
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von finn2012 » Sonntag 23. September 2018, 14:32

Andreas,

handwerklich super gemacht. Mir persönlich ist das Teil zu verschnörkelt.

Viele Grüße

Uli

Holzkratzer SG
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Holzkratzer SG » Mittwoch 26. September 2018, 19:32

Hallo Uli,
vielen Dank für deinen Kommentar!

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Günni's Welt
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Günni's Welt » Mittwoch 26. September 2018, 19:52

Hallo Andreas,

das hast Du gut umgesetzt :.:
Liebe Grüße
Günni
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Faulenzer
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Faulenzer » Mittwoch 26. September 2018, 21:13

Hallo Andreas,

sauber ausgeführte aufwendige Arbeit. :Pokal:

Für mich auch zu verschnörkelt, wird aber hoffentlich einen Käufer finden der solche Arbeit
zu schätzen weiß. :prost:
Gruß Frank

Halbbretonischer Wusel

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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Holzkratzer SG » Freitag 28. September 2018, 19:15

Danke euch Beiden für die Kommentare! :danke:

Apropos Käufer: Wie und wo verkauft ihr eure Werke? Hier sind gerade die Wuppertal er und Solinge gefragt; ich würde mir gern einen Markt erschließen.
Ich hab eine Zeit lang mit eher mäßigem Erfolg meine Stücke in einem Regalvermietungsladen in La genfeld ausgestellt; den gibt's aber leider nicht mehr. Jetzt hat einer in Solingen aufgemacht, ist aber recht schnell von der Fußgängerzone ins so gut wie nicht frequentierte Bachtorcenter gezogen. Ist also auch nicht wirklich eine Option.
Habt ihr Ideen?

Ecki
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Ecki » Freitag 28. September 2018, 21:59

Gute saubere Arbeit :.:

Zum Verkauf :
Nach dem sich so einiges angesammelt hatte habe ich einmal im Nachbarort, auf dem offenen Flohmarkt, einen kleinen Stand mit meinen Sachen gemacht.
Alles weitere hat sich daraus ergeben. Hat nur einen halben Tag gedauert und dadurch hat es sich rumgesprochen. Danach noch Anschlussverkäufe getätigt und drei Enladungen erhalten für dieses Jahr unter anderem zu einen Weihnachtsmarkt. Wurde auch schon für nächstes Jahr mit meinen Stand zu einem Dorffest eingeladen.
Einfach mal anfangen. Man muss ja nicht alles mitmachen, aber es ist auch eine Anerkennung wenn Leute bereit sind Geld auszugeben für Teile die man hergestellt hat.
Gruß Ecki

Hier mal ein Foto von meinen allerersten Stand. Die Kränze sind das Hobby meiner Frau, die haben wir mit dazu getan.
Hatten wenig Aufwand, viel Spass, klasse Wetter, viele Verkäufe und gute Gespräche.
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Holzkratzer SG
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Holzkratzer SG » Dienstag 2. Oktober 2018, 08:21

Hallo Ecki,
danke fürs Lob!
Ich hatte bis jetzt immer den Gedanken, dass Flohmärkte eher nur was für gebrauchte Dinge sind, die möglichst niederpreisig abgegeben werden. Da wollte ich eigentlich nicht hin. Da Du aber anscheinend gute Erfahrungen gemacht hast, werde ich mich wohl mal in der nächsten Saison auf einen dieser Märkte stellen.
Ein Handwerkermarkt wäre wahrscheinlich auch interessant, allerdings hört man da immer, dass ein Gewerbeschein nötig ist.
Hast Du (oder jemand anderes) diesbezüglich auch Erfahrungen?

Gruß aus Solingen
Andreas

Ecki
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Ecki » Mittwoch 3. Oktober 2018, 01:03

Hallo Andreas,
Ich drechseln nicht um zu verkaufen sondern rein als Hobby weil es mir Spass macht.
Verkäufe tätige ich nur weil sich sonst zu viel ansammelt und für den Ofen zu schade ist. Außerdem mache ich das nur ein paar mal im Jahr.
Habe mit einem bekannten, der beim Finanzamt arbeitet, gesprochen. Antwort: So lange du keinen Gewinn hast, es rein hobbymäßig gelegentlich und nicht jedes Wochenende machst, ist es in einen Rahmen der uns eigentlich nicht interessiert. Anders sieht es aus wenn du Teile kaufst um sie zu verkaufen.
Hobbydrechsel ist ein reines Verlustgeschäft, man steckt mehr in seinem Hobby rein wie man heraus bekommt. Aus 16 Jahre Selbstständigkeit kenne ich mich in Buchführung so aus, das ich jedem Finanzamt vorrechnen kann wie viel Verlust ich im Jahr mache. Ich stecke alles was ich einnehme und mehr wieder in mein Hobby.
Beim Flohmarkt hast du natürlich recht, er ist eigentlich für gebrauchte Artikel da, aber zum verkaufen ideal. Die Leute gehen an zig Stände vorbei, vollgestopft mit alten gebrauchten Geschirr, getragenen Klamotten, aussortierten Haushaltsgeräten, sie schauen eigentlich gar nicht mehr hin weil alles gleich aussieht. Außerdem haben sie das alles zu Hause und könnten damit selbst auf den Flohmarkt gehen. Da bist du mit deinen gedrechselten Teilen der Exot und eine willkommene Abwechslung. An meinen Stand standen fast immer Leute, während rechst und links von mir wenig los war und in der Masse untergingen. Auf einem Kunsthandwerkermarkt ist man einer von vielen und schöne Sachen machen sie alle. Viele mit Sicherheit auch besser.
Ich möchte aber in erster Linie Platz schaffen für Neues. Wenn dabei noch Geld abfällt, ohne die Teile zu verschleudern, um mir neues Zubehör zu kaufen, "Super"
Zu den Preisen kann ich dir aus Erfahrung, aus dem Geschäftsleben, nur so viel sagen, der Mix macht es. Was wenig kostet ist bei ganz vielen Leuten auch nichts Wert.
Ruhig mit einigen Artikel, die dir gut gelungen sind, richtig auf die Sahne hauen. Den Leuten das Gefühl geben das deine Sachen was außergewöhnliches, einmaliges sind und sie in ihrem Leben das so niemals wieder bekommen werden. Wenn sie dann, eines deiner teuren Artikel nicht leisten können, nehmen sie oft ein für sie Günstiges, mit dem Gedanken was besonderes erworben zu haben. Ich verkaufe mit etwas Mühe und Überzeugungsarbeit lieber eine teure Schale. als ohne Anstrengung 5 Kreisel für 3 Euro. Es gibt für jeden Preis auch einen der bereit ist ihn zu zahlen, alles nur eine Frage der Zeit. Probiere es einfach aus.
Gruß Ecki

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Josch
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Josch » Mittwoch 3. Oktober 2018, 11:05

Hallo Ecki,
danke für dieses ausführliche und offene Statement. Ich hatte mich auch schon gefragt, wie man das machen kann, ohne Recht und Gesetz zu missachten. Bisher kam ich nicht in die Verlegenheit etwas verkaufen zu müssen um Platz zu bekommen, die Verwandtschaft und Bekanntschaft hat alles weggekauft oder geschenkt bekommen.
Gruß, Joachim
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Re: Inspiriert vom D-Magazin

Beitrag von Holzkratzer SG » Mittwoch 3. Oktober 2018, 15:46

Hallo Ecki,
ich sehe das genauso wie Du: Drechseln als Hobby aber bevor die Verwandtschaft anfängt, die Augen zu verdrehen, weil sie bereits komplett bestückt sind und daher meine Teile im Ofen landen würden, wäre es doch schön, ein paar Taler zurück zu bekommen, um sich neues Material zu besorgen. Abgesehen natürlich von der "Anerkennung" der Arbeit durch begeisterte Kunden; das ist ja auch was Wert.
Die Argumentation des Finanzbeamten kann ich ebenfalls nachvollziehen: wo kein Gewinn gemacht wird, kanns auch keine Steuern geben.
Die einzige Unwägbarkeit, die ich noch sehe, ist, ob die Ware auf einem Trödelmarkt der Wahl erlaubt ist. Immerhin ist das ja "Neuware". Ich denke, das muss dann vorher geklärt werden.
Wie gesagt, ich denke, in der nächsten Saison werden ich mich mal auf die Suche nach einem Trödelmarkt begeben und dies ausprobieren.
Jetzt fängt ja wieder die Zeit Dr Weihnachtsmärkte an, da werde ich mich im Vorfeld auch mal umhören.Wenn die Standgebühren nicht einen Kleinwagen kosten, könnte man das ja auch mal in Betracht ziehen.

Alles in allem vielen Dank für deine Tipp und ebenfalls viel Erfolg beim nächsten Markt!

Beste Grüße
Andreas

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